Anlässlich des 50. Todestags:
Jochen-Rindt-Ausstellung bei Pankl Racing Systems

Zum 50. Todestag des großen österreichischen Rennfahrers Jochen Rindt haben wir bei Pankl im Foyer des Headquarters unsere Jochen Rindt-Ausstellung – zur Verfügung gestellt vom „WestLicht Wien“ – an unsere Wände geholt und in Szene gesetzt.

Wirtschaftsraum Lipizzanerheimat: Warum wir bei Krenhof auf die Region setzen

Der Bezirk Voitsberg hat viel zu bieten: Neben schöner Natur, touristisch attraktiven Angeboten und der Lipizzaner Pferde, beheimatet die Region auch viele große und international tätige Betriebe, unter anderem auch Krenhof – A member of the Pankl Group. Vor kurzem war Verena Scharf vom Standortmanagement Steirischer Zentralraum bei uns zu Besuch. Wir haben bei ihr nachgefragt, was die Organisation im Bezirk so vorantreiben möchte, um die Attraktivität zu steigern.  

Frau Scharf, stellen Sie sich und den Wirtschaftsraum Lipizzanerheimat kurz vor:

Mein Name ist Verena Scharf und ich darf das Standortmanagement für den Bezirk Voitsberg betreuen. Ausgehend von den Kernraumgemeinden haben die Bürgermeister mit Unterstützung des Regionalmanagements Steirischer Zentralraum – finanziert durch Mittel der EU und Regionsmittel – eine gemeinsame Standortinitiative entwickelt. Das übergeordnete Ziel ist es, die Vorteile und Möglichkeiten der Region klar nach außen zu kommunizieren, um die Attraktivität als Wohn- und Unternehmensstandort zu steigern Es werden gemeinsam mit den Vertreter:innen der Gemeinden Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt.

Unsere Schwerpunkte im Wirtschaftsraum Lipizzanerheimat sind Bildung, Gründung/Start-ups, verfügbare und zukünftige Flächen für Industrie- und Gewerbe, aber auch Wohnen und Naherholung. Im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung werden diese Themen von uns auch in der Standortentwicklung verschränkt miteinander betrachtet.

Und welche Maßnahmen setzen sie aktuell um? Gibt es da schon Beispiele?

Speziell im Bereich Gründen unterstützen wir die Region, in dem wir Netzwerkveranstaltungen organisieren. So können sich bereits erfahrene Gründer:innen mit jenen austauschen, die gerade dabei sind ein Start-up zu gründen. Wir arbeiten hier stark mit den regionalen Partnern, wie WKO, AMS und Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG) zusammen. Denn gerade im Bereich des Gründens fallen viele Fragen an: wo finde ich einen passenden Standort? Was gibt es zu beachten? Wie komme ich zu einer Website? Das vorhandene Netzwerk hilft dabei rasch zu den Antworten zu kommen.

Innovative Ideen aus der Region sollten gefördert und unterstützt werden, das ist auch der Wunsch aller Bürgermeister und der Bürgermeisterin des Wirtschaftsraums Lipizzanerheimat.

Verfügbare Flächen sind im Bezirk Voitsberg ebenso ein zentrales Thema. Hier wurden in den vergangenen Monaten verfügbare Industrie- und Gewerbeflächen erhoben. Diese sind wiederum in der Standortdatenbank der SFG eingetragen worden. So können sich interessierte Unternehmen oder aber auch Start-ups einen Überblick verschaffen, wo und welche Flächen im Wirtschaftsraum zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich ist es in der Region ein großes Thema den Imagewandel hervorzuheben. Deshalb wurde unter anderem auch der Regionskongress organisieret, um Stärken der Lipizzanerheimat zu präsentieren. In diesem Zusammenhang war es eine große Ehre für uns Herrn Pierer als Redner für den Kongress gewinnen zu können. Es folgen noch weitere Kongresse, um sämtliche Themen in Aktion zu setzen. In den vergangenen Monaten entstanden auch unser Imagefolder und die Website.

Welchen Mehrwert bietet der Region langjährig erfolgreiche Unternehmen – so wie Krenhof?

Den wohl größten Mehrwert für die Region haben erfolgreiche Unternehmen, wenn sie auch in der Region bleiben, in den Standort investieren oder Innovationen mit anderen Unternehmen gemeinsam in der Region vorantreiben. Das ist einerseits deshalb wichtig, weil wir das Know-how in der Region halten wollen, andererseits sind erfolgreiche Unternehmen oftmals ein wichtiger Faktor für die Bevölkerung. Da sehen wir die Unternehmen in der Region auch als wichtige Arbeitgeber – nicht nur für den „Normalbetrieb“ – sondern auch für den Nachwuchs. Neben zukunftsträchtigen Lehrstellen, können sie durch (Ferial) Praktika, Möglichkeiten zur Diplomarbeit etc. einen Impuls als potenzielle Partner in das Bewusstsein der Jugendlichen setzen. Wenn ich als jugendliche Person weiß, dass ich in der Region die Möglichkeit habe, meinen Traumjob auszuüben, dann bleibe ich bzw. komme ich nach meiner Ausbildung auch wieder zurück. Dies hat den Mehrwert, dass sich diese Personen bestenfalls in der Region ansiedeln und dort auch leben. Eine Frage, die sich Unternehmen selbst stellen können, lautet: Wie schaffe ich es, die Jugendlichen in der Region zu halten bzw. in die Region wieder zurückzuholen. Mit Krenhof – A member of the Pankl Group – haben wir hier einen wichtigen Partner, der uns bei diesen Herausforderungen in der Lipizzanerheimat sehr gut unterstützt.

Bei den Jugendlichen ist Ihnen das Thema Bildung ein sehr wichtiges. Welche Strategie verfolgt der Wirtschaftsraum speziell für die Region Voitsberg?

Für die Region befindet sich momentan eine Bildungsstrategie in Erarbeitung. Der Austausch mit Bildungseinrichtungen, deren Bedürfnisse und auch jenen von Unternehmen, ebenso Gemeinden und weitere Stakeholder gilt es zu verknüpfen. Hierbei steht vor allem die Fachkräftesicherung im Mittelpunkt.

Das regionalen Jugendmanagement und die Bildungs- und Berufsorientierung bieten im Regionalmanagement Steierischer Zentralraum weitere wesentliche Ergänzungen für den Wirtschaftsraum Lipizzanerheimat dar. So findet zum Beispiel jedes Jahr im Bezirk Voitsberg die Bildungs- und Berufsinfomesse „Im Galopp in die Zukunft“ statt, um die Verbindung zwischen Jugendlichen und der Wirtschaft/den möglichen zukünftigen Arbeitgebern herzustellen. Das Beratungsangebot gilt für alle Interessierte vom Kindes- bis hin zum Erwachsenenalter. Nähere Informationen findet man dazu auf www.galopp-zukunft.at und viele weitere Inforationen des Regionalmanagements unter www.zentralraum-stmk.at

Noch eine letzte – etwas persönliche – Frage: Welches Alleinstellungsmerkmal bietet die Region für sie privat, Frau Scharf?

Ich habe in Graz nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung studiert, seitdem den fachlichen Fokus beibehalten und sehr viele Regionen im europäischen Raum sehen dürfen. Für mich ist es in der Lipizzanerheimat definitiv die Wohnsituation. Zudem habe ich hier im Bezirk Voitsberg alles, was ich brauche. Es gibt ein vielzähliges Freizeitangebot, welches unmittelbar erreicht werden kann. Man ist aber auch schnell in Graz, die öffentliche Anbindung ist da schon gut ausgebaut. Das sind meine persönlichen Punkte, die ich an der Region sehr schätze.

Liebe Frau Scharf, vielen Dank für das Interview!