Bei Pankl trifft High-End-Technologie auf Leidenschaft für den Rennsport. In dieser Kategorie geben wir Einblicke in unsere neuesten Entwicklungen, innovative Fertigungsmethoden und technische Meilensteine. Erfahren Sie, wie wir mit Präzision, Know-how und Pioniergeist die Zukunft der Mobilität mitgestalten – von der Idee bis zur Umsetzung auf der Rennstrecke.
Jeder Meter zählt: Pankl kooperiert mit der Steirischen Kinderkrebshilfe
Jährlich erkranken österreichweit rund 300 Kinder unter 15 Jahren an Krebs – eine Diagnose, die die ganze Familie betrifft. Die Mission der Steirischen Kinderkrebshilfe ist es, betroffenen Personen zu helfen – und das seit 1985. Um noch mehr Bewusstsein für die wichtige Arbeit des Vereins zu schaffen, sind fast 100 Pankl-Mitarbeiter:innen nicht nur mit Armbinden der Steirischen Kinderkrebshilfe gelaufen, sondern haben in den vergangenen Monaten mit unterschiedlichen Initiativen auch Spenden gesammelt.
Brucker Businesslauf im Zeichen der guten Tat
Pankl Racing Systems wollte nicht nur interne Aktionen zur Spendensammlung fördern, sondern auch öffentlich Awareness für den Verein der Steirischen Kinderkrebshilfe generieren. So haben alle Mitarbeiter:innen, die beim Businesslauf in Bruck teilnehmen, eine Armbinde des Vereins erhalten, um gegenüber anderen Teilnehmer:innen ein Zeichen zu setzen. Harald Egger, Head of HR & Legal bei Pankl: „Jedes Jahr laufen viele Menschen beim Brucker Businesslauf mit. Das erschien uns als richtiger Ort, um Awareness für die Steirische Kinderkrebshilfe zu setzen. Dank der Unterstützung unserer Kolleg:innen und der Unternehmensleitung konnten wir wirklich eine beträchtliche Reichweite erzielen.“
Gemeinsam mit der Firma Pankl werden auch acht Mitarbeiter:innen des Notariats Kapfenberg mit den Armbinden mitlaufen. „Da es dem Notariat Kapfenberg ein großes Anliegen ist, die Kinderkrebshilfe zu unterstützen und deren Botschaft zu verbreiten, haben wir diese Kooperation sehr gerne unterstützt.“, so Notar Guido Schwab.
Gemeinsam mit den Pankl-Mitarbeiter:innen ist auch Mario Walcher, Obmann der Steirischen Kinderkrebshilfe, mitgelaufen. „Wir wollen als Steirische Kinderkrebshilfe Aufmerksamkeit für unsere kleinen „Kämpfer:innen“ und deren Familien schaffen, die täglich mit viel größeren Herausforderungen konfrontiert sind, als wir. Durch die Unterstützung von Pankl Racing und seiner Mitarbeiter konnten wir bei dem Brucker Businesslauf der guten Sache ein Gesicht geben und ein gut sichtbares Zeichen setzen.“, so Obmann Walcher.
v.l.: Mario Walcher (Obmann der Steirischen Kinderkrebshilfe), Ana Cukic (Pankl), Christian Pichler (Mitglied des Vorstands der Steirischen Kinderkrebshilfe, Guido Schwab (Notariat Kapfenberg) (c) Pankl Racing Systems | Gletthofer/Slomo
Mit Spenden Großes bewirken – Steirische Kinderkrebshilfe
Die Spendengelder der Steirischen Kinderkrebshilfe werden in vielen Bereichen eingesetzt, wie z.B. psychologische und psychosoziale Betreuung, Mitfinanzierung optimaler Behandlungsbedingungen, Schaffung positiver Zukunftsperspektiven. Darüber hinaus wurde 1994 der „Forschungsverein der Steirischen Kinderkrebshilfe“ mit dem Ziel gegründet, die Entwicklung neuer Therapiemethoden in enger Zusammenarbeit mit fachlich renommierten Universitätskliniken zu unterstützen. Nähere Informationen zum Verein sowie zu Spendenmöglichkeiten gibt es hier: steirische-kinderkrebshilfe.at/spenden/.
Gemeinsam für den guten Zweck: Mitarbeiter:innen von Pankl und dem Notariat Kapfenberg mit den Armbinden der Steirischen Kinderkrebshilfe
Lange Nacht der Forschung 2024: Es geht hoch hinaus
Am 24.05.2024 findet wieder die Lange Nacht der Forschung statt und wir sind natürlich wieder mit dabei. Dieses Jahr öffnen wir unser Pankl Aerospace Werk – eines der modernsten Luftfahrtwerke Europas – und geben Einblicke in die Luftfahrtindustrie mitten in Kapfenberg.
Ready for takeoff – Pankl Aerospace
1996 wurde die Division Luftfahrt bei Pankl gegründet. Was früher in einem Raum Platz hatte, benötigt heute ein Werk mit über 7.000 m2 Produktions-, Konstruktions- und Montagefläche. Nach der Fertigstellung im Jahr 2023 ist es eines der modernsten Luftfahrtwerke Europas. Bei der Langen Nacht der Forschung bekommt ihr einen Einblick in die Bereiche Qualitätssicherung, Produktion, Fertigung, Montage und Lackiererei und erfährt, was alles beachtet werden muss, um sicherheitsrelevante Bauteile für die Luftfahrt herzustellen.
Erlebniswelt Mobilität
Seit fast 40 Jahren prägt Pankl die Mobilität mit innovativen Produkten und modernem Design. Dabei dient der Rennsport als Spielwiese für neue Ideen, im Bereich High-Performance werden diese Ideen industrialisiert und auf Basis dessen dann auch irgendwann in alltagstauglichen Fahrzeugen verbaut. Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung zeigen wir euch nicht nur coole Fahrzeuge, sondern auch die Produkte, die zum Beispiel in einem Formel-1-Auto oder einem MotoGP-Bike stecken. Wir erklären euch, wie unsere Produkte ein Auto bewegen. Auch für die Kleinen ist etwas dabei: An einer eigenen Mitmachstation gibt es etwas zum Basteln.
Digitalisierungecht erleben
In den letzten Jahren wurden vor allem die Arbeitsprozesse bei Pankl immer weiter digitalisiert. Bei der Langen Nacht der Forschung zeigen wir, wo wir bereits modernste Technologien einsetzen. Was ein gesensortes Fahrwerk ist oder wie die HoloLens- Brille tagtäglich in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommt, erklären wir dir am 24.05.2024.
die lange Nacht der Forschung
Das und noch vieles mehr erwartet dich bei der Langen Nacht der Forschung am 24.05.24 von 17 – 23 Uhr bei Pankl im High-Tech-Park 1. Komm vorbei und tauche mit uns gemeinsam in die faszinierende Welt der Mobilität ein. Alle Infos dazu findest du auf der Website der Langen Nacht der Forschung und auf der Eventseite der Stadtgemeinde Kapfenberg. Wir freuen uns auf deinen Besuch!
Weltfrauentag: Die erste weibliche Lehrlingsausbilderin im Portrait
2019 war Melanie zum ersten Mal in der Lehrwerkstatt. Mittlerweile befindet sich dort auch der Arbeitsplatz der ausgebildeten Zerspanungstechnikerin. Denn Melanie ist seit 2024 Lehrlingsausbilderin – und zwar die erste weibliche Lehrlingsausbilderin für den Lehrberuf Zerspanungstechnik/Metalltechnik. Im Rahmen des Weltfrauentag hat sie uns über ihren Werdegang erzählt.
Schon während ihrer Lehrzeit hatte Melanie den Wunsch, einmal als Lehrlingsausbilderin zu arbeiten. „Der Ausbildungsleiter, Christian Tesch, hat das damals mitbekommen, dass ich nach meiner Ausbildung gerne selbst als Ausbilderin arbeiten möchte und hat mich während meiner Lehrzeit darauf angesprochen. Als ich meine Lehrabschlussprüfung gemacht habe, wurde der Bewerbungsprozess gestartet und ein paar Monate später war ich dann da“, erzählt Melanie.
Meine Arbeit bewegt die Welt
Am meisten Spaß macht ihr die Arbeit mit den jungen Lehrlingen, ihnen was beizubringen oder auf Messen mit potenziellen Kolleg:innen über die Lehre bei Pankl zu sprechen, hat sie schon immer gerne gemacht. „Ich kann mein Wissen weitergeben, muss aber immer wieder neue Wege finden, um die Informationen für jeden einzelnen Lehrling so verständlich aufzubereiten, dass es für sie genauso logisch erscheint wie für mich“.
Obwohl sie erst seit wenigen Wochen zum Ausbilderteam gehört, wurde sie von ihren Kollegen bereits voll integriert. „Alle haben mich herzlich aufgenommen. Natürlich kennt man sich aus der Ausbildung, ich wusste schon, mit wem ich es zu tun habe. Aber es stört auch niemanden, dass ich die einzige Frau bin. Und das finde ich wirklich super.“
Doch damit ist Melanie noch nicht am Ende ihrer Ausbildung angelangt: Als Nächstes stehen die Meisterprüfung, Weiterbildungskurse und die Ausbildung zur Lehrlingsausbilderin auf dem Programm. Dabei wird sie von Pankl in ihrer Aus- und Weiterbildung voll unterstützt.
Female Power in der Pankl Academy
Auch sie wird ab 2025 in der Pankl Academy die Fachkräfte von morgen ausbilden. Neben mehr Platz, modernen Maschinen und gut ausgestatteten Schulungsräumen wird es auch Chill-Out-Areas und einen Basketballplatz für die Pausen geben. „Mit der neuen Academy setzt Pankl einen wichtigen Schritt in Richtung moderne Ausbildung. Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr Platz und innovative Raumkonzepte. Und auf unsere zukünftigen Lehrlinge.“, so Melanie. Am Weltfrauentag möchten wir vor allem unsere weiblichen Kolleginnen vor den Vorhang holen und zeigen, wie viel Female Power wir bei Pankl aufweisen.
Pankl Racing Systems ist familienfreundlichster Arbeitgeber in der Steiermark
Kind und Karriere, flexible Arbeitszeitmodelle, Home-Office oder Unterstützung bei der Kinderbetreuung sind nur einige der Angebote, die Mitarbeiter:innen mit Kindern bei Pankl Racing Systems in Anspruch nehmen können. Der obersteirische Weltmarktführer in den Bereichen Motorsport, Sportwagen und Luftfahrt setzt auf eine familienfreundliche Unternehmenskultur.
Harald Egger, Head of Human Resources bei Pankl Racing Systems: „Bei Pankl sind wir bemüht, gemeinsam mit unseren Müttern und Vätern Lösungen zu finden, die vor allem bei der Kinderbetreuung ansetzen. Wir sehen bei Kolleg:innen, die nach einer Karenz wieder in den Betrieb kommen, eine sehr hohe Motivation und Freude am Wiedereinstieg. Um nicht an eventuellen Hürden zu scheitern, versuchen wir durch offene Kommunikation und Kooperation Lösungen zu finden. Mit dieser Auszeichnung sehen wir, dass wir als Unternehmen an den richtigen Stellschrauben drehen“.
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist bei Pankl seit Jahren ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik. Durch die Schaffung von hochwertigen Industriearbeitsplätzen in Verbindung mit familienfreundlichen Leistungen ist es dem Konzern mit Sitz in Kapfenberg über die Jahre gelungen, auch für Frauen in der Region ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Dabei ist es wichtig, ein soziales Umfeld im Betrieb zu schaffen, Kinderbetreuungsangebote in der Region auszubauen und auch monetäre Unterstützung zu gewährleisten.
Familienfreundliche Unternehmenskultur seit 1985
Das Thema Kinderbetreuung ist für viele berufstätige Eltern ein sehr wichtiges. Mit offener Kommunikation, individuellen Lösungen und groß angelegten Aktionen wird versucht, seitens Pankl Rahmenbedingungen zu schaffen, die für alle Kolleg:innen mit Betreuungspflichten funktioniert. „Dass wir mit unseren Maßnahmen am richtigen Weg sind, zeigt uns die Auszeichnung zum familienfreundlichsten Betrieb, auf die wir auch sehr stolz sind. Ausruhen werden wir uns aber auf dem Erfolg nicht.“, so Egger.
Diese Benefits bietet Pankl:
Zuschuss zur Kinderbetreuung
Kindergartenfixplatz der Stadtgemeinde Kapfenberg als Pankl Arbeitnehmer
Home Office
Flexible Arbeitszeiteinteilung
Individuelle Karenzmodelle
Pankl Racing Systems, mit dem Headquarter in der Obersteiermark, bietet viele Karrieremöglichkeiten in fast 60 unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen. Infos zu den offenen Positionen findet man auf pankl.com/jobs.
Karriere mit Lehre bei Pankl: Tag der offenen Lehrwerkstatt
Am 02.02. veranstaltete Pankl Racing Systems erneut den Tag der offenen Lehrwerkstatt in Bruck/Mur und öffnete seine Tore für mehr als 150 Besucher:innen, die sich rund um das Thema Lehre informieren.
Als einer der größten Lehrlingsausbildner in der Region, öffnete Pankl am 02.02. wieder die Tore zur Lehrwerkstatt und gewährte Besucher:innen spannende Einblicke in die Welt des Motorsports, der Luftfahrt- und Sportwagenindustrie. Als Weltmarktführer in diesen Sparten steckt viel Innovation hinter den Kulissen.
Zerspanungstechnik, Coding, Mechatronik oder Koch: Vielfältige Jobmöglichkeiten für sich entdecken
Mittlerweile bildet Pankl Lehrlinge in elf Lehrberufen aus. Je nach persönlichen Interessen, können junge Menschen einen der folgenden beim obersteirischen Zulieferer für Motorsport- und Luftfahrtkomponenten erlernen:
Zerspanungstechnik
Maschinenbautechnik
Mechatronik
Betriebslogistik
Werkstofftechnik
IT-Systemtechnik
Applikationsentwicklung & Coding
Bürokauffrau-/mann
Koch/Köchin
Elektrotechnik
Lackiertechnik
Beim Tag der offenen Lehrwerkstatt hatten nicht nur Jugendliche, sondern auch ihre Eltern, die Möglichkeit unterschiedliche Lehrberufe kennenzulernen, bei einigen Stationen auch etwas auszuprobieren und mit dem Ausbilder-Team, dem Recruiting sowie mit den Lehrlingen zu sprechen. Bernd Kögler, Ausbildungsleiter bei Pankl: „Unser Tag der offenen Lehrwerkstatt fand mittlerweile zum dritten Mal statt. Uns ist es wichtig, im Rahmen der Veranstaltung haben wir wieder eine sehr familiäre Atmosphäre geschaffen, konnten in individuellen Gesprächen über die Talente der Interessenten erfahren, und durften ihnen die vielfältigen Karriereoptionen bei Pankl präsentieren. Die Jugendlichen und ihre Eltern erhielten in einem persönlichen Rahmen die Möglichkeit, sich über das Unternehmen, die Lehrberufe und die Möglichkeiten nach der Lehrabschlussprüfung bei Pankl zu informieren.“
Jetzt bewerben
Mit über 60 verschiedenen Tätigkeitsbereichen bietet Pankl Racing ein breit gefächertes Karriereangebot. Im Bereich der Lehrstellensuche bieten wir neben berufspraktischen Tagen auch Schnuppertage in unserem Unternehmen an. Bewerben kannst du dich dafür ganz einfach unter pankl.com/lehre oder per Mail an [email protected].
Lehre beendet, Abenteuer beginnt: Dein Karriere-Jahr in den USA
Beginnend mit 2024 bietet Pankl den ausgelernten Lehrlingen bei Interesse die Möglichkeit, nach der erfolgreich absolvierten Lehrabschlussprüfung ein Jahr an einem der zwei Standorte in den USA erste internationale Berufserfahrung sammeln. Die Ausbildung von technischen Fachkräften in Österreich ist international hoch angesehen – besonders in den USA. In Kooperation mit den beiden Standorten in Kalifornien, haben unsere Lehrlinge die Möglichkeit, im Rahmen des internationalen Austausches ein Jahr in den USA zu verbringen, zu arbeiten und das Land und dessen vielfältige Kultur kennenzulernen. „Pankl ist ein Unternehmen, der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten – und die bieten wir unseren Lehrlingen sowohl während als auch nach ihrer Ausbildung.“, so Kögler.
Highlights & Herausforderungen: Wolfgang Plasser blickt auf das Jahr 2024
Mit dem Jahreswechsel lassen wir mit unserem CEO Wolfgang Plasser das vergangene Jahr Revue passieren und diskutieren gemeinsam, was 2024 für Pankl bereithält.
Herr Plasser, ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr gestartet und konnten in den letzten Tagen das Jahr Revue passieren lassen. Auf welche Highlights blicken Sie zurück?
2023 war ganz generell ein recht erfolgreiches Jahr für uns. Ein besonderes Highlight war sicherlich der Rekordumsatz, den wir am Standort in Bruck, mit unseren Motorkomponenten – im Rennsport aber vor allem auch im hochwertigen Serienbereich – mit unseren Titanpleueln erzielen konnten. Insgesamt erwirtschaftete die Pankl Engine Systems 2023 einen Umsatz von 90 Millionen Euro. Das ist fast eine Verdoppelung im Vergleich zu den letzten Jahren. Und es kommen immer noch neue Serienaufträge dazu. Das Ganze ist sehr spannend, weil wir uns in einer Zeit befinden, in der viele von Transformation und von Elektromobilität sprechen. Wir sehen aber, dass es im Bereich der Hochleistungsmotoren eine enorme Nachfrage nach Verbrennungsmotoren mit neuesten Technologien gibt. Für uns ist das sehr erfreulich. Ich hätte mir jedoch nie gedacht, dass sich das in diesem Ausmaß so entwickelt wird.
Auch die Formel 1 wächst. Es kommt ein neues Reglement sowie neue Teams und Motorenhersteller. Das freut uns sehr, da wir ja einer der führenden Zulieferer für Motorsportkomponenten weltweit sind.
Ein weiteres Highlight war 2023 der Umzug in das neue Aerospace-Werk, das jetzt wohl eines der modernsten Luftfahrtwerke in Europa ist. Das ganze Projekt war ein enormer Kraftakt für die Organisation. Innerhalb eines Monats wurden 30 riesige und immens schwere Bearbeitungsanlagen mitsamt den jeweiligen Bauteilen, Vorrichtungen und Werkzeugen und einem Gesamtgewicht von 150 Tonnen übersiedelt. Wir haben uns mit dem Plasmanitrieren auch eine neue Fertigungstechnologie ins Haus geholt, sodass wir unsere Triebwerkskomponenten zur Gänze bei uns im Werk fertigen können. 2024 wird der Umsatz der PASE um ca. 40% steigen. Das erfordert natürlich ein besonderes Engagement aller Mitarbeiter:innen auf allen Ebenen und eine sehr intensive Lieferantenbetreuung.
Und last but not least hat sich auch der Bereich High Performance im Vergleich zum Vorjahr sehr gut entwickelt. Das lag nicht nur am sehr guten Motorkomponenten-Geschäft, sondern auch an der Tatsache, dass wir viele unserer inflationsbedingten Preiserhöhungen erst 2023 durchsetzen konnten. Vom Zeitplan her hätte ich mir das schon früher gewünscht, nämlich schon ab dem 2. Halbjahr 2022. Aber so hat es sich erst 2023 ausgewirkt. Die Inflation ist aber noch nicht weg. 2024 stehen wir vor der Aufgabe, die sehr hohen Kollektivvertragserhöhungen verarbeiten zu müssen. Das Verhandlungsergebnis bedeutet für Pankl nur in Österreich Mehrkosten von 10 Millionen Euro, die wir mit Preiserhöhungen und Produktivitätssteigerungen kompensieren müssen.
Der Bau der Pankl Academy ist ja schon voll im Gange – wenn man beim High-Tech-Park vorbeifährt, sieht man schon deutliche Fortschritte. Wie läuft es da? Wann können wir aus heutiger Sicht mit einer Fertigstellung rechnen?
Die Arbeiten an der Academy haben sich leider ein wenig verzögert, mit der Fertigstellung rechnen wir jetzt erst 2025. Wir waren mit unvorhersehbaren Problemen konfrontiert. Zum einen ist deutlich mehr Wasser vom gegenüberliegenden Hang runtergekommen als die hydrologischen Gutachten prognostiziert haben. Wir mussten einen Drainagegraben in den bereits fertigen Boden legen und gegenüber der Academy ein Entwässerungsbecken ausheben. Zum anderen ist der ursprünglich geplante Fassadenlieferant in Konkurs gegangen. Inzwischen konnten wir die Probleme lösen, aber das Ganze hat uns um etwa drei Monate zurückgeworfen.
Pankl ist schon wieder mit dem kununu-Top-Company Award 2024 ausgezeichnet worden, als einer der beliebtesten Arbeitgeber im DACH-Raum. Was zeichnet uns als Arbeitgeber aus?
Wir haben uns über all die Jahre sehr bemüht, ein fairer und sozialer Arbeitgeber zu sein. Das gesamte Management und unsere Personalabteilung sind da sehr engagiert.
Das größte Arbeitskräftepotenzial in Österreich sind die Mütter, die aufgrund der nach wie vor nicht optimalen Kinderbetreuungsmöglichkeiten einen flexiblen Arbeitgeber brauchen. Mit Teilzeitmodellen, Home-Office oder regionalen Kooperationen im Bereich der Kinderbetreuung haben wir versucht dem Rechnung zu tragen. Vor allem sehen wir, dass unsere Mütter eine enorme Motivation zeigen, wenn sie nach der Karenz beruflich wieder durchstarten können.
Dazu kommt, dass wir größtenteils qualitativ sehr hochwertige Industriearbeitsplätze anbieten – in den meisten Bereichen ist es bei uns nicht schmutzig, nicht laut und auch nicht besonders heiß.
Wir achten aber auch auf ein gutes Betriebsklima. Wir sind als Unternehmen stark gewachsen und können allen Mitarbeitenden viele Karrierechancen im Konzern ermöglichen. Gepaart mit der Vielzahl an Aus- und Weiterbildungsangeboten, gibt es innerhalb der Pankl-Gruppe enorme Wechsel- und Aufstiegschancen. Das ist ein Benefit-Mix, den viele Unternehmen so nicht bieten können.
Reden wir über die Zukunft: Worauf können wir uns 2024 einstellen?
Die Wirtschaft befindet sich in einer Rezession. Vor allem die hohen Energiekosten werden Europa langfristig belasten. Das wird sich logischerweise auch auf den Automobilmarkt auswirken. Gleichzeitig verkaufen sich die Elektroautos nicht so stark, wie prognostiziert. Ich rechne daher mit einem Einbruch des Automarktes im heurigen Jahr. Alles in allem sind die Automobilhersteller und die Zulieferer derzeit in einer sehr schwierigen Situation und wir werden die Auswirkungen davon auch zu spüren bekommen.
Im Luxusbereich – also im eigentlichen Kundensegment von Pankl – glaube ich nicht, dass es dramatische Auswirkungen geben wird.
Das zweistellige Wachstum, welches wir in den letzten Jahren regelmäßig verzeichnen konnten, wird es 2024 nicht geben. Wir werden den Umsatz in Österreich zwar leicht steigern, aber nur ungefähr um die Inflationsrate, also nicht real. Es gibt Bereiche, die stärker wachsen, wie zum Beispiel die Aerospace Division, und es gibt Bereiche, die stagnieren oder rückläufig sein werden. Wirtschaft ist zyklisch, es gibt ein ständiges Aufeinanderfolgen von Boom und Rezession. Ich glaube nicht, dass es 2024 in Deutschland und Österreich ein reales Wirtschaftswachstum geben wird, aber wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln.
Es wird nicht nur in der Obersteiermark fleißig investiert, sondern auch in Köflach. Was haben wir in der Weststeiermark vor?
Am Standort Krenhof in Köflach werden die Werke 1 und 2 aus- beziehungsweise umgebaut. Das Werk 1 bekommt ein neues Gebäude, im Werk 2 werden wir ein Gebäude erweitern. Wir haben bereits eine hochmoderne Presse bestellt, die zum Beispiel kürzere Taktzeiten ermöglicht. Langfristig geht in Köflach die Reise in Richtung High-Tech-Schmiedekompetenzzentrum.
Nun sind wir am Ende von unserem Gespräch angelangt. Lieber Herr Plasser, haben Sie noch abschließende Worte für 2024?
Das heurige Jahr wird sicher sehr herausfordernd, aber mit dem entsprechenden Engagement, dem Pankl Spirit, sorgfältiger Arbeit und Check, Double-Check, Re-Check werden wir auch dieses Jahr sicher gut meistern.
Vielen Dank für das spannende Gespräch, Herr Plasser!
Neue Lösung für effiziente Heizung
Wir bei Pankl sind ständig bestrebt, neue und sinnvolle Projekte im Unternehmen umzusetzen. Dabei versuchen wir nicht nur Innovationen durch Leichtbaukomponenten oder nachhaltige Fertigungsprozesse umzusetzen, sondern auch Rahmenbedingungen zu schaffen, um unsere Standorte effizient und effektiv aufzustellen – wie zum Beispiel an unserem Standort in Bruck/Mur. Da wir als metallverarbeitender Betrieb hochtechnologische Bauteile herstellen, die höchsten Belastungen standhalten, bestehen auch spezielle Anforderungen an die Produktionsbedingungen, um ein hohes Qualitätsniveau sicherzustellen, sondern auch die Arbeitsumgebung für die Mitarbeiter:innen angenehm zu gestalten.
Dieses Jahr wurde ein Projekt zur Abwärmenutzung der vorhandenen Druckluftkompressoren umgesetzt. Da die Druckluftkompressoren ein wichtiger Bestandteil im Produktionsprozess sind, steht ständig nutzbare Abwärme zur Verfügung. Die Abwärme wird mittels Pufferspeicher aufgenommen und je nach Bedarf an den Heizkreis oder die Warmwasserbereitung abgegeben.
Prozesswärme aus der Fertigung nutzen
In der Halle A wird durch dieses Projekt die Abwärme der Kompressoren bereits genutzt, um einen 4.000 Liter Pufferspeicher zu erwärmen. Das Wasser im Speicher wird durch diesen Vorgang auf bis zu 80 Grad erhitzt. Mittels eines Wärmetauschers wird das Wasser im Heizungsverteiler dieser Halle erwärmt und kann je nach Bedarf den Heizkreis oder die Warmwasserbereitung versorgen. Die Abwärmenutzung ist bereits seit September im Einsatz und sorgte dafür, dass in dieser Zeit keine zusätzliche Heizung erforderlich war
nachweislich Gasverbrauch senken
In der Produktion eines High-Tech Betriebs muss, u.a. aufgrund von Qualitätsstandards, in den Fertigungshallen eine gewisse Temperaturgewährleistet sein. Durch die neue Abwärmenutzung konnte in einer Halle der Verbrauch von Erdgas bereits signifikant verringert werden.
Bei niedrigen Außentemperaturen oder geringerer Auslastung, wie zum Beispiel über die Weihnachtsfeiertage, dient der bestehende Gaskessel noch als Back-Up-Lösung. An einer Alternative, die vollständig ohne fossile Brennstoffe auskommt, wird noch gearbeitet. „Wir sind dabei, unsere Bestandsgebäude auf neue Systeme umzustellen. Dabei denken wir innovativ und fragen uns ständig: Wo können wir vorhandene Potentiale noch besser nutzen, um effektiven und effizienten Umgang mit diversen Rohstoffen im Unternehmen voranzutreiben? Als Unternehmen ist es uns wichtig, eine angenehme Arbeitsumgebung für unsere Kolleg:innen zu schaffen und die Produktion zukunftsorientiert und zukunftsorientiert zu gestalten“, so Martin Erhard, Gebäude- und Energietechnik bei Pankl.
Innovationen bringen uns als Unternehmen nicht nur im Motorsport, sondern auch im Bereich der Gestaltung der Arbeitsumgebung. Daran arbeiten wir täglich mit High Tech, High Speed und High Quality.
Hinter den Kulissen: Bundesminister Magnus Brunner zu Besuch bei Pankl
Von der Garage zum Weltmarktführer: Über die Jahre hat sich Pankl Racing Systems zu einem Global Player in der Motorsport-, Sportwagen- und Luftfahrtindustrie entwickelt. Wie Innovation, Know-how und Technologieoffenheit bei Pankl täglich gelebt werden, erlebte der Bundesminister für Finanzen Magnus Brunner bei seinem Besuch in Kapfenberg.
Global Player mit Standortbekenntnis
Pankl Racing Systems, mit dem Sitz in Kapfenberg, entwickelt, produziert und vertreibt High-Tech Komponenten für die Bereiche Rennsport, High Performance und Luftfahrt. Investitionen in innovative Fertigungstechnologien und der Ausbau des eigenen Know-hows tragen wesentlich zum Unternehmenserfolg des Konzerns bei.
Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden die steirischen Standorte kontinuierlich ausgebaut: Neben dem erst kürzlich eröffneten Aerospace-Werks, entsteht die Pankl Academy, die künftig als konzernweiter Aus- und Weiterbildungscampus fungieren soll.
v.l.: Christoph Prattes, Wolfgang Plasser, Magnus Brunner, Stefan Zinner
„Bei Pankl ist in den letzten Jahren viel passiert. Neue Fertigungs- und Automatisierungstechnologien wurden ins Unternehmen geholt, neue Prozesse etabliert, in die Mitarbeiter:innen investiert. Mit unserer strategischen Ausrichtung versuchen wir stets, in unseren Segmenten die Vorreiterrolle zu behalten.“, erklärt Christoph Prattes, COO bei Pankl Racing System.
„Die Pankl Gruppe hat sich über die Jahre zu einem Global Player entwickelt. Es ist spannend zu sehen, dass Innovation in der Obersteiermark großgeschrieben wird. Das kürzlich eröffnete Aerospace-Werk und die Academy sind wichtige Meilensteine zur Stärkung des Know-hows in der Region.“, so Bundesminister Magnus Brunner.
„Mit innovativen High-Tech-Lösungen gestalten wir, mit und für unsere Kunden, die Mobilität von morgen. In den letzten Jahren konnte Pankl regelmäßig zweistellige Wachstumsraten verzeichnen. Trotz der bisher sehr erfolgreichen Bilanz belasten aktuelle Themen, wie die Inflation, die gestiegenen Energiepreise und die hohen Kollektivvertragsabschlüsse den Konzern. Um aufgrund der schwierigen Situation am Markt weiterhin erfolgreich bestehen zu können, müssen wir – so wie bisher – höchst effiziente Systeme und Komponenten entwickeln und produzieren. Unser Erfolgsmotto: High Tech, High Speed und High Quality, gepaart mit Technologieoffenheit und unserem Racing Spirit sind dabei wesentliche Erfolgsfaktoren – auch in einer Rezession.“, betont Wolfgang Plasser, CEO Pankl Racing Systems.
Erneut ausgezeichnet: Pankl Racing Systems erhält wieder das kununu Top-Company 2024 Siegel
Kapfenberg – Auch heuer wurde Pankl Racing Systems mit dem renommierten kununu Arbeitgeber-Award „Top Company 2024″ ausgezeichnet und zählt damit erneut zu den beliebtesten Arbeitgebern im deutschsprachigen Raum.
Spannende Tätigkeiten, gutes Betriebsklima und viele Karrieremöglichkeiten
Pankl Racing Systems setzt seit Beginn der Firmengeschichte auf motivierte und engagierte Mitarbeiter:innen, die gemeinsam mit dem Unternehmen Mobilität täglich neu denken. Um seinem Anspruch als Weltmarktführer gerecht zu werden, bietet der obersteirische Konzern, der die Motorsport-, Luxusautomobil- und Luftfahrtindustrie beliefert, ein Umfeld mit spannenden Aufgaben, einem guten Betriebsklima und Racing-Team-Spirit. Mit der eigenen Pankl Academy hat zudem jede:r Mitarbeiter:in die Möglichkeit, sich auch weiterzuentwickeln – sowohl fachlich, als auch persönlich. Was vor allem junge Fachkräfte und ausgelernte Lehrlinge bei Pankl schätzen, ist die Möglichkeit auch an einen der internationalen Standorte zu gehen.
So unterschiedlich die Wünsche unserer Kolleg:innen sind, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten bei Pankl. „Über die Jahre ist Pankl zu einem international wichtigen Player unseren Nischenmärkten geworden. Wir haben uns als Unternehmen vergrößert, aber immer versucht, die familiäre Atmosphäre im Betrieb zu wahren. Gemeinsam mit den HR-Businesspartnern gelingt es uns, jede:n Mitarbeiter:in in den unterschiedlichsten Belangen zu unterstützen.“, so Harald Egger, Head of HR Pankl Racing Systems.
Aerospace und Academy: Pankl Racing Systems investiert in den Standort Kapfenberg
Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen konnte Pankl auch 2023 wieder kräftig wachsen. Neben dem Baustart der Pankl Academy wurde das Aerospace-Werk im High-Tech-Park in Betrieb genommen. Dabei legt der obersteirische Lieferant für Antriebs- und Fahrwerkskomponenten seit Anfang an einen großen Wert, hochwertige Industriearbeitsplätze in der Region zu schaffen. Als international agierender Konzern mit vielfältigen Aus- und Weiterentwicklungsangeboten können auch innerhalb des Unternehmens Wechsel- und Aufstiegschancen von den Mitarbeiter:innen genutzt werden.
Ein großes Potenzial sieht Pankl auch bei Müttern. Mit Flexibilität, wie Teilzeitmöglichkeit, Home-Office oder regionalen Kooperationen mit Kinderbetreuungseinrichtungen wird versucht, Mütter so gut wie möglich zu unterstützen. „Wir bei Pankl bemühen uns, ein fairer und sozialer Arbeitgeber zu sein und achten auf ein gutes Betriebsklima. Regelmäßige Mitarbeiter:innenbefragungen runden unsere ganzen Maßnahmen ab.“, so Egger.
Das macht Pankl zu einer Top company
Pankl bietet ihren Mitarbeiter:innen nicht nur viele Karrieremöglichkeiten. Auch ein großes Gesundheits- & Fitnessangebot, flexible Arbeitszeiten oder Mitarbeiter:innenevents sind einige Benefits, die Mitarbeitende bei Pankl erwarten können. Mehr dazu findet man unter pankl.com/karriere.
Pankl Racing Systems ist stetig auf der Suche nach neuen motivierten Fachkräften. So unterschiedlich wie die Kunden sind, sind auch die Jobmöglichkeiten. Von CNC-Drehern und Fräsern über Produktions- und Lagermitarbeiter oder Mitarbeiter:innen im Ein- und Verkauf bis hin zum Konstrukteur für Supersportwagen oder Forschung & Entwicklung. Alle offenen Positionen sind auf pankl.com/jobs zu finden.
Initiative zur nachhaltigen Mobilität: Mit den Öffis zum High-Tech-Park
In Kooperation mit der Stadtgemeinde Kapfenberg und der Mürztaler Verkehrsgesellschaft soll künftig der nachhaltig wachsende High-Tech-Park noch stärker in das öffentliche Netz integriert werden. Mit diesem Ausbau sollen mehr Arbeitnehmer:innen in der Region die Möglichkeit nutzen, öffentlich zur Arbeit zu kommen.
Nachhaltig wachsen in der Industrieregion Kapfenberg
Kapfenberg gilt seit Jahren als Industrieregion mit großen Unternehmen und Weltmarktführern wie Pankl Racing Systems. Mit dem Bau des Aerospace-Werkes und der ständigen Erweiterung der Industrie im High-Tech-Park hat die Stadt Kapfenberg in Zusammenarbeit mit der Mürztaler Verkehrsgesellschaft auch die Taktung der Linienbusse an die Schichtzeiten in diesem Bereich angepasst. In Kombination mit dem günstigen Klimaticket für die Steiermark und der an die Schichtzeiten angepasste Taktung soll der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel leichter fallen.
Startschuss beim Pressegespräch am 12.12.2023 v.l.n.r.: Harald Egger (Head of HR, Pankl Racing Systems), Matthias Hubmann (Vertrieb Wikus Austria), Martin Käfer (GF Wikus Austria), Anja Benesch (KEM -Managerin StadtLandSee), Thomas Schaffer-Leitner (Standortmanagement Kapfenberg), Gerhard Deutsch (GF Mürztaler Verkehrs GmbH), Robert Wieland (Verkehrsleitung Mürztaler Verkehrs GmbH), Matthäus Bachernegg (Stadtrat Kapfenberg), Josef Lanzmaier (GF Exel Composites).
Einige Stimmen der beteiligten Personen und Unternehmen
„Wir bei Pankl Racing Systems sind seit Jahren bemüht, nachhaltig Projekte zum Thema Umweltschutz in der Region umzusetzen. Von Photovoltaikanlagen über intelligente und ressourcenschonende Lüftungs- und Heizungssysteme bis hin zu eigenen Bienenstöcken zur CO2-Reduktion reichen unsere Maßnahmen. Auch bei der Gebäudeplanung stellen wir hohe Ansprüche an uns selbst. Unser Luftfahrtwerk produziert energieneutral und kommt ohne fossile Brennstoffe aus. Dass die neue Bus-Taktung an die Schichtzeiten angepasst ist, unterstützt auch unsere Mitarbeiter:innen bei ihrer individuellen Mobilität.“, sagt Harald Egger, Head of Human Resources bei Pankl Racing Systems.
„Die Mobilitätsinitiative ist ein wichtiger Schritt für uns, um unseren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und gleichzeitig den Mitarbeiter:innen im High-Tech-Park eine attraktive Möglichkeit zur Anreise zu bieten“, sagt Kapfenbergs Bürgermeister Fritz Kratzer. „Wir sind überzeugt, dass die Öffis in Zukunft verstärkt genutzt werden, um bequem zur Arbeit zu kommen. Durch die Flexibilität und Stärke unseres „hauseigenen“ Verkehrsbetriebs, der MVG, konnten wir nun schnell erste Schritte setzen.
„Für die Mobilitätswende braucht es einen langen Atem. Wir laden alle Mitarbeiter:innen im High-Tech-Park ein, das neue Angebot auszuprobieren und sich von den Vorteilen zu überzeugen.“, erklärt Anja Benesch, Geschäftsführerin der KEM StadtLandSee.
Die Pankl Academy – eine nachhaltige Investition in die Zukunft
Von der öffentlichen Erschließung des High-Tech-Parks wird künftig auch die Pankl Academy profitieren. Der Ausbildungscampus mit der Lehrwerkstätte wird nachhaltig besser an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. „Mit der verbesserten Busanbindung machen wir die Region für junge Menschen attraktiver – vor allem Lehrlinge haben so die Möglichkeit, einfach, unkompliziert und öffentlich zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen“, ergänzt Harald Egger.