High Quality on a daily basis: Wie Materialien und Komponenten bei Pankl regelmäßig getestet werden

Pankl Racing Systems beliefert seit vielen Jahren Kunden aus dem Rennsport- und dem Luxusautomobilbereich. Ein Grund dafür ist die kontinuierliche Investition in den Ausbau der Prüftechnologien. Neben Prüf- und Testständen für Fahrwerkskomponenten sowie Simulationen im Bereich der Motorenkomponenten hat sich Pankl zunehmend auf die Prüfung von Materialien unterschiedlicher Hersteller spezialisiert – mit dem Ziel, validierbare Ergebnisse für Konstruktion und Berechnung zu liefern.

Von der materialprüfung auf die Straße

Der Auftragsprozess ist meist derselbe: Der Kunde beauftragt Pankl mit der Berechnung, Konstruktion, Fertigung und Prüfung eines Produkts. Je nach Fahrzeug, Modell oder Marke legt ein Lastenheft die Anforderungen an das Bauteil fest. In jedem Konstruktions- und Fertigungsschritt fließt aktuelles Know-how aus Forschung und Entwicklung in die Produkte ein. Am Standort Bruck an der Mur erfolgt deshalb vor jedem Einsatz eines Materials eine Materialprüfung bei der Anlieferung: Der Rohstoff wird unter definierten Temperaturen – bis zu 500 bis 600 Grad Celsius, wie sie auch im Motor auftreten können – dynamisch belastet. Die Ergebnisse werden dokumentiert und fließen in die weitere Berechnung und Auslegung der Bauteile ein. Standardprodukte gibt es bei Pankl entsprechend nicht: Jedes Projekt wird auf Basis aktueller Erkenntnisse neu konstruiert.

Dynamisch im Labor und auf der Straße

Jedes Serienpleueldesign und auch viele Kolbendesigns werden getestet, um den Fertigungsprozess und die Motordaten abzuprüfen. Die Prüfmaschinen simulieren dabei unter anderem den Motorlauf. Die Maschinen sind sogenannte Resonanzprüfmaschinen jene sich die Eigenfrequenz zu Nutze machen. Dadurch wird trotz der aufgebrachten Belastung – jene bei 60 bis 82 Hertz bei großen Maschinen, und bis zu 200 bis 300 Hertz bei kleinen Maschinen – nur wenig Energie zur Prüfung benötigt. Die geprüften Bauteile werden zusätzlich mit Öl gekühlt, um eine Eigenerwärmung durch die Prüfung zu vermeiden.

Die Prüfdauer orientiert sich an der späteren Nutzungsdauer: Ein Pleuel für ein High-Performance-Fahrzeug wird unter Volllast rund 200 Stunden getestet, was einer Laufleistung in etwa von 200.000 Kilometern entspricht.

Prüfung als Sicherheitsnachweis

Die Prüfung des Eingangsmaterials und der fertigen Komponenten dient zwei Zwecken: Sie sichert die Qualität der Bauteile und dient als Sicherheitsnachweis. Automobilhersteller im Luxussegment müssen nämlich nachweisen können, dass alle verbauten Komponenten nach definierten Kriterien entsprechend geprüft wurden. Damit wird sichergestellt, dass in der Konstruktion keine Fehler übersehen werden – insbesondere im High-Performance-Sektor ist dieser Nachweis Voraussetzung. Auch während der laufenden Serienproduktion werden, vor allem bei Prozessänderungen, die Teile stichprobenartig immer wieder geprüft.

Qualität als Investition

Die kontinuierliche Investition in Prüftechnologien wirkt sich direkt auf die Qualität der Produkte aus. Durch die systematische Prüfung und die Rückführung der Ergebnisse in Konstruktion und Berechnung stellt Pankl sicher, dass Kunden zuverlässige, den Anforderungen entsprechende Bauteile erhalten.

FAQ:

Warum prüft Pankl Materialien bereits bei der Anlieferung?

Damit wird sichergestellt, dass jeder eingesetzte Rohstoff den Anforderungen entspricht, bevor er in die Konstruktion einfließt. Die Ergebnisse der Materialprüfung bilden die Grundlage für Berechnung und Auslegung der Bauteile.

Was unterscheidet die Prüfung von Pleuel und Kolben von der Materialprüfung?

Bei fertigen Pleuel und Kolben wird nach der Fertigung das Bauteil unter simulierten Motorlaufbedingungen getestet. Die Materialprüfung erfolgt unabhängig davon bereits am Rohstoff, vor dessen Verarbeitung. Diese stellt sicher, dass die Bauteile bestmöglich konstruiert und gefertigt sowie an die Anforderungen angepasst werden.

Wie lange dauert die Prüfung eines Pleuels?

Die Prüfdauer orientiert sich an der späteren Nutzungsdauer. Zum Beispiel wird ein Pleuel für ein High-Performance-Fahrzeug (Luxusauto) unter Volllast rund 200 Betriebsstunden getestet, was einer Laufleistung von in etwa 200.000 Kilometer entspricht.

Warum wird mit Öl gekühlt?

Die Ölkühlung verhindert eine Eigenerwärmung der Bauteile durch die Prüfung selbst, sodass die Testergebnisse die tatsächliche Belastung widerspiegeln.

Welche Rolle spielt die Prüfung als Sicherheitsnachweis?

Automobilhersteller im Luxussegment müssen nachweisen können, dass alle verbauten Komponenten definierten Kriterien entsprechend geprüft wurden. Die Prüfung bei Pankl dient somit auch als Nachweis gegenüber Kunden, insbesondere im High-Performance-Sektor.

Werden auch Bauteile aus laufender Serienproduktion geprüft?

Ja, vor allem bei Prozessänderungen während der laufenden Serienfertigung werden Teile geprüft, um die Qualität kontinuierlich sicherzustellen.

Der Pankl AI Day 2026: Das KI-Symposium aus der Industrie. Für die Industrie.

Künstliche Intelligenz verändert die Industrie schneller als jede Technologie zuvor. Was gestern noch Vision war, ist heute bereits Teil des Arbeitsalltags und erstreckt sich durch alle Unternehmensbereiche: von intelligenten Produktionsprozessen über automatisierte Qualitätskontrollen bis hin zu datenbasierten Entscheidungen oder automatisierten Prozessen im Bereich HR, Einkauf oder Verwaltung.

Mit dem ersten Pankl AI Day lädt Pankl Racing Systems am 19. November 2026 Expert:innen, Entscheidungsträger:innen und Vordenker:innen aus Industrie, Wirtschaft und Forschung in die Pankl Academy ein, um gemeinsam einen Blick auf die Chancen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der KI zu werfen.

Der Pankl AI Day steht für Praxis statt Hype. Statt Buzzword-Bingo erwarten Sie konkrete Anwendungsbeispiele, erfolgreiche Best Practices und innovative KI-Lösungen, die bereits heute in Industrieunternehmen Mehrwert schaffen. Inspirierende Keynotes, interaktive Masterclasses & Deep-Dive-Sessions, spannende Diskussionsrunden und zahlreiche Networking-Möglichkeiten mit führenden Köpfen aus Industrie, Wirtschaft und Forschung machen den Pankl AI Day zu einer Plattform für den Austausch über die industrielle Zukunft.

Künstliche Intelligenz an einem Ort erleben

Die Pankl Academy ist die Innovations- und Wissensplattform des gesamten Pankl-Konzerns. Mit ihrer modernen Infrastruktur, flexiblen Veranstaltungsräumen bietet sie den idealen Rahmen für ein Symposium, dass Wissen, Praxis und Austausch miteinander verbindet. Die zentrale Lage in der Obersteiermark sowie gute Erreichbarkeit aus Graz, Wien und den angrenzenden Regionen machen die Pankl Academy zum Treffpunkt für Unternehmen, die die Zukunft der Industrie aktiv mitgestalten möchten. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen Speakern aus Industrie, Forschung und Technologie sowie auf spannende Diskussionen zu den aktuellen Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz.

Themenfelder des Pankl AI Day 2026

  • KI in Produktion & Qualitätsmanagement
  • HR, Organisation & Wissensmanagement
  • Intelligente Verwaltung & Prozessautomatisierung
  • AI Strategy, Governance & Compliance
  • Zukunftstrends, Innovationen & neue Perspektiven

Für wen ist der Pankl AI Day?

Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Führungskräfte, Fachverantwortliche sowie Expert aus Produktion, Qualität, HR, IT, Digitalisierung, Engineering und Innovation – kurz: an alle, die die industrielle Transformation durch Künstliche Intelligenz aktiv mitgestalten möchten.

Jetzt Ticket sichern!

Werden Sie Teil des ersten Pankl AI Day und tauschen Sie sich mit führenden Expert und Industrievertreter über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz aus. Das detaillierte Programm sowie die Vorstellung aller Speaker werden in den kommenden Wochen veröffentlicht. Wir freuen uns darauf, Sie am 19. November 2026 in der Pankl Academy begrüßen zu dürfen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wann findet der Pankl AI Day 2026 statt?

Der Pankl AI Day findet am 19. November 2026 in der Pankl Academy in Kapfenberg statt.

Wo findet die Veranstaltung statt?

Veranstaltungsort ist die Pankl Academy in der Obersteiermark. Adresse lautet: High-Tech-Park West 1, 8605 Kapfenberg. Die Location ist sowohl aus Graz als auch aus Wien bequem erreichbar.

Für wen ist der Pankl AI Day gedacht?

Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Industrieunternehmen – insbesondere aus den Bereichen Produktion, Qualitätsmanagement, HR, IT, Digitalisierung, Engineering sowie Unternehmensentwicklung.

Welche Themen werden behandelt?

Der Schwerpunkt liegt auf dem praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Industrie. Dazu gehören unter anderem KI in Produktion und Qualität, Prozessautomatisierung, HR, Governance, Strategie sowie aktuelle Zukunftstrends.

Gibt es Praxisbeispiele aus Unternehmen?

Ja. Der Fokus des Pankl AI Day liegt auf konkreten Anwendungsfällen, Best Practices und Erfahrungsberichten aus der industriellen Praxis.

Wann wird das Programm veröffentlicht?

Das vollständige Programm sowie alle Speaker werden nach dem Ende unseres Call for Speakers am 31.08.2026 veröffentlicht.

Wie kann ich ein Ticket kaufen?

Informationen zur Anmeldung und den Tickets finden Sie hier. Für Fragen oder Anregungen zur Veranstaltung erreichen Sie uns unter: [email protected]

Formel 1 2026: Das neue Reglement und die Rolle von Pankl Racing Systems

Mit dem Saisonstart 2026 trat in der Formel 1 das umfassendste neue Regelwerk seit Jahrzehnten in Kraft. Pankl Racing Systems war als Schlüssellieferant früh in die Entwicklungsphase eingebunden – und versorgt auch in dieser Saison das gesamte F1-Starterfeld mit hochtechnologischen Komponenten.

Was ändert sich im Formel 1-Reglement 2026?

Das neue Formel-1-Reglement 2026 schreibt vor, dass die maximale Leistung eines Rennwagens zu gleichen Teilen aus Elektro- und Verbrennungsantrieb stammen muss – ein 50/50-Split, der so bislang nicht existierte. Damit steigt der Elektroleistungsanteil deutlich gegenüber den Vorjahren.

Die wichtigsten Regeländerungen 2026 im Überblick:

  • Elektrischer Antrieb: 50 % der Gesamtleistung kommen aus der Elektromotoreinheit (MGU-K).
  • Aufladen während des Rennens: Fahrer laden die Batterie aktiv durch strategisch langsamere Fahrphasen auf, um an kritischen Stellen – etwa bei Überholmanövern – volle elektrische Leistung abrufen zu können. Das Laden erfolgt über den Verbrenner.
  • Overtake Mode statt DRS: Der frühere Drag Reduction System (DRS)-Heckflügel entfällt. Stattdessen gibt es den sogenannten „Overtake Mode”: Liegt ein Fahrer beim definierten Messpunkt innerhalb einer Sekunde hinter dem Vordermann, darf er die maximale elektrische Leistung aktivieren.
  • Aktive Aerodynamik: Front- und Heckflügel öffnen und schließen sich dynamisch während des Rennens – für Zuschauer bei TV-Übertragungen deutlich sichtbar, wo die aktuelle Leistungsabgabe der Fahrer eingeblendet wird.

High Tech, High Speed, High Quality

Das neue Reglement stellte auch Pankl Racing Systems vor große Herausforderungen. „Der gesteigerte Anteil an Elektroleistung bedeutet viel höhere Drehmomentspitzen, was eine höhere Belastung für unsere Bauteile im Antriebsstrang bedeutet”, erklärt Stefan Seidel, CTO von Pankl Racing Systems. „Wir wurden von den Teams sehr früh in der Entwicklungsphase eingebunden und haben gemeinsam mit den F1-Teams die Komponenten ausgelegt.” Diese enge Zusammenarbeit mit den Rennteams ist typisch für Pankl: Das Unternehmen beliefert nicht einzelne Rennställe, sondern das gesamte Formel-1-Starterfeld. Welche Teams welche Bauteile erhalten, bleibt vertraulich – Seidel kommentiert es mit einem Schmunzeln: „Böse Zungen behaupten, wir verlieren jedes Rennen, wir gewinnen aber auch jedes Rennen – egal, was passiert.”

Additive Fertigung als Schlüsseltechnologie der Saison 2026

Das neue Regelwerk erfordert nicht nur robustere, sondern auch leichtere Komponenten – und das unter hohem Zeitdruck. Pankl setzt dabei auf modernste Titan-3D-Drucker: „Wir waren gezwungen, heuer sehr rasch unsere Bauteile auszuliefern, und da war der 3D-Druck für uns das Mittel der Wahl”, so Seidel. „Außerdem bietet der 3D-Druck ein unglaubliches Leichtbau-Potenzial, was heuer für alle Teams sehr wichtig war.” Komponenten aus dem 3D-Druckverfahren verbinden höchste Festigkeit mit minimalem Gewicht – ein entscheidender Vorteil in einer Saison, in der Leichtbau regulatorisch und wettbewerblich mehr zählt denn je.

Pankl Racing Systems und die Formel 1: Versorger des gesamten Feldes

Die Formel 1 ist ein wesentlicher Umsatzträger für Pankl Racing Systems. In der Steiermark entstehen so viele unterschiedliche Bauteile – von Getriebekomponenten über Fahrwerkssysteme bis zu Motorbauteilen –, dass man daraus, wie Seidel betont, „schon fast einen ganzen Rennwagen zusammenbauen könnte.” Pankl steht damit exemplarisch für die Bedeutung des österreichischen Automotive-Sektors in der globalen Motorsporttechnologie – und für die Fähigkeit, sich auf eine der tiefgreifendsten Regelreformen der F1-Geschichte einzustellen.

FAQ – Häufige Fragen zum F1-Reglement 2026

Was ist der größte Unterschied im F1-Reglement 2026? Der 50/50-Split zwischen Elektro- und Verbrennungsantrieb sowie die Abschaffung des DRS zugunsten des aktiven Aerodynamik-Systems und des Overtake Mode – das alles gepaart mit einem deutlich niedrigeren Fahrzeuggewicht.

Wie funktioniert das Aufladen der Batterie während eines F1-Rennens 2026? Die Batterie wird aktiv über den Verbrennungsmotor aufgeladen, indem Fahrer in taktisch günstigen Phasen bewusst weniger Leistung abrufen. Zusätzlich speist die Bremsenergie-Rückgewinnung die Batterie. Wer den richtigen Moment wählt, hat bei Überholmanövern die volle elektrische Leistung zur Verfügung.

Welche Anforderungen stellt das neue F1-Reglement 2026 an Zulieferer wie Pankl Racing Systems? Der höhere Elektroanteil erzeugt deutlich größere Drehmomentspitzen im Antriebsstrang – Bauteile müssen diese Belastung bei gleichzeitig strikt limitiertem Gewicht aushalten. Zulieferer müssen zudem in der Lage sein, neue Komponenten schnell zu entwickeln und auszuliefern, da das Regelwerk auch während der laufenden Saison weiterentwickelt wird.

Wie unterscheidet sich die Formel 1 2026 vom Vorjahr für Fans? Sichtbarste Neuerung sind die aktiv auf- und zuklappenden Front- und Heckflügel, die das optische Bild der Autos deutlich verändern. Der bekannte DRS-Knopf entfällt, Überholmanöver werden durch den Overtake Mode spontaner. Neu ist auch die strategische Dimension des Energiemanagements – im TV an der eingeblendeten Leistungsanzeige der Fahrer ablesbar.

Erfolgreiches Closing: Pankl Racing Systems finalisiert Eigentümerstruktur mit zwei weiteren starken österreichischen Partnern

Die Pankl Racing Systems AG mit Sitz in Kapfenberg bestätigt den erfolgreichen Abschluss des Verkaufs von zwei Dritteln ihrer Unternehmensanteile. Nach dem Vorliegen aller erforderlichen Voraussetzungen wurde die Transaktion mit dem österreichischen Konsortium am heutigen Tag offiziell vollzogen.

Knill Gruppe und Raiffeisen-Gruppe investieren in heimische High-Performance-Technologie

Die Pankl Racing Systems AG bleibt mit der neuen Eigentümerstruktur weiterhin in österreichischer Hand. Die Aktionärsstruktur setzt sich ab sofort wie folgt zusammen: Ein Drittel der Anteile entfällt auf die steirische KNILL Gruppe. Jeweils ein Sechstel wird von der Raiffeisen-Landesbank Steiermark sowie der oberösterreichischen IAG Invest AG & Co KG gehalten. Ein Drittel verbleibt bei der bisherigen Eigentümerin, der Pierer Industrie AG.

„Mit dem Einstieg der Knill Gruppe und Raiffeisen Gruppe schlagen wir ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte von Pankl Racing Systems auf“, erklärt Wolfgang Plasser, Vorstandsvorsitzender der Pankl Racing Systems AG. „Die neue Eigentümerstruktur vereint unternehmerische Erfahrung und industrielle Exzellenz in einer langfristigen Partnerschaft. Somit ist es gelungen eine stabile Eigentümerbasis zu schaffen, mit der die nächste Entwicklungsphase des Unternehmens konsequent vorangetrieben werden kann.“

Bei der ebenfalls heute abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, dass sich der künftige Aufsichtsrat wie folgt zusammensetzt:

  • Marie-Theres Knill
  • Mag. Christian Knill
  • Georg Knill
  • Mag. Dr. Ariane Pfleger
  • MMag. Martin Schaller
  • Mag. Dr. Gernot Hofer
  • Mag. Michaela Friepess
  • Dipl.-Ing. Stefan Pierer
  • Josef Blazicek

Christian Knill wurde zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Als stellvertretende Vorsitzende des Gremiums wurden Herr Stefan Pierer und Martin Schaller bestellt.

Statements der beteiligten Aktionäre

„Pankl Racing Systems verfügt über enormes technologisches Potenzial und eine starke internationale Positionierung. Wir freuen uns darauf, gemeinsam die nächsten Wachstumsschritte zu gestalten und die Innovationskraft des Unternehmens weiter zu stärken“, halten Christian Knill und Georg Knill, Eigentümer der Knill Gruppe fest und führen weiter aus „Unser Ziel ist es, die nachhaltige Entwicklung von Pankl Racing Systems langfristig mitzugestalten“

„Diese Transaktion zeigt, was möglich ist, wenn starke österreichische Partner gemeinsam Verantwortung übernehmen. Pankl Racing Systems ist ein Aushängeschild für Hochtechnologie aus Österreich. Wir freuen uns, gemeinsam mit starken österreichischen Partnern einen Beitrag zur langfristigen Sicherung dieses erfolgreichen Unternehmens zu leisten“, betont Martin Schaller, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark.

„Mit dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion ist ein wichtiger Schritt für die langfristige Weiterentwicklung der Pankl Racing Systems AG gelungen. Wir bleiben als Kernaktionär dem Unternehmen weiterhin eng verbunden und unterstützen dessen strategischen Wachstumskurs auch künftig aktiv“, ergänzt Stefan Pierer, Alleinaktionär der Pierer Industrie AG.

Über die Knill Gruppe

Die Knill Gruppe, geführt in 12. Generation von den beiden Brüdern Christian und Georg Knill, investiert strategisch in innovative Unternehmen, die die Zukunft von Industrie und Technologie aktiv gestalten. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Weiz zählt heute zu den international führenden Herstellern von Produkten, Services und Produktionssystemen für die weltweite Energie-, Kommunikations- und Mobilitätsinfrastruktur. Mit 31 Unternehmen in 17 Ländern und rund 3.000 Mitarbeitenden erwirtschaftet die Gruppe einen Jahresumsatz von über 600 Millionen Euro. Weitere Informationen unter: www.knillgruppe.com

Über die Pierer Industrie AG

Die Pierer Industrie AG ist eine europäische Industriegruppe mit Unternehmensfokus auf Automotive, Aerospace und Elektronik. Das Portfolio umfasst strategische Beteiligungen an Weltmarktführern wie Pankl Racing Systems (Racing & Aerospace), LEONI (Energie & Datenmanagement), Rosenbauer (Feuerwehrtechnik, Brand- und Katastrophenschutz) sowie der SHW AG und der abatec GmbH (Elektroniksteuerung). Weitere Informationen unter: www.piererindustrie.at

Über die Pankl Racing Systems AG

Die Pankl Racing Systems AG mit Sitz in Kapfenberg ist als führender Hersteller von High-Performance-Komponenten in den Nischenmärkten des Motorsports, der High-End-Automobil-Branche und in der Luftfahrt tätig. Das österreichische Unternehmen wurde 1985 gegründet und beschäftigt derzeit rund 2.150 Mitarbeitende, davon über 1.500 in Österreich. Zuletzt wurde einen Jahresumsatz von rund 360 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die Pankl Racing Systems AG steht für Innovationskraft, Qualität und höchste Präzision. Weitere Informationen unter: www.pankl.com

Über die Raiffeisen-Landesbank Steiermark

Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark ist das Spitzeninstitut der Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark und zählt zu den bedeutendsten Regionalbanken Österreichs. Sie steht für Stabilität, Innovation und regionale Verantwortung und ist in allen wesentlichen Bereichen des Bankgeschäfts aktiv – vom klassischen Kreditgeschäft bis zum institutionellen Kapitalmarkt. Die Raiffeisen-Landesbank Steiermark nimmt eine aktive Rolle als Investorin in zukunftsträchtige Unternehmen ein. Draus entsteht mehr Wert, sowohl für die Unternehmen selbst als auch die Region. Weitere Informationen unter: https://www.raiffeisen.at/stmk/rlb/de/

Über die Invest AG

Die Invest AG ist der führende österreichische Private-Equity-Fonds und hat sich auf die Bereitstellung von Eigenkapital, eigenkapitalähnlichem Kapital und Mezzanine-Kapital für Unternehmen unterschiedlicher Größe spezialisiert. Mit ihrer Evergreen-Fondsstruktur ist die Invest AG seit über 30 Jahren in Österreich, dem deutschen Markt, in der Schweiz und neuerdings auch in Italien stark vertreten und verwaltet derzeit ein Fondsvermögen von rund einer halben Milliarde Euro.

Der typische Investitionsschwerpunkt liegt auf Transaktionen in Höhe von 2 bis 50 Millionen Euro im Rahmen von Minderheitstransaktionen, aber auch Mezzaninefinanzierungen. Die Branchenschwerpunkte der Invest AG sind generell flexibel, mit Präferenz auf die Bereiche Konsumgüter und Einzelhandel, Industrie, Technologie, Software, Nahrungsmittel, Pharma & Life Sciences und Medizintechnik. Mit derzeit rund 56 Portfoliounternehmen, einem jährlichen Gesamtportfolioumsatz von ca. 14,9 Milliarden Euro und 135.000 Arbeitsplätzen steht die Invest AG für langfristige Partnerschaften mit Unternehmen in verschiedenen Branchen im deutschsprachigen Raum. Weitere Informationen unter: www.investag.at

Pankl Racing Systems setzt mit CEO Wolfgang Plasser auf Kontinuität – Vorstandsmandat vorzeitig bis 2030 verlängert

Kapfenberg, 20.05.2026: Der Aufsichtsrat der Pankl Racing Systems AG hat die Bestellung von Mag. Wolfgang Plasser als Vorstandsvorsitzenden vorzeitig bis 31. Dezember 2030 verlängert und setzt damit ein klares Zeichen für Kontinuität und Stabilität in der erfolgreichen Unternehmensführung.

Wolfgang Plasser ist seit 2004 Vorstand des Unternehmens. In dieser Zeit hat er die strategische Entwicklung der Pankl Racing Systems AG maßgeblich geprägt und das Unternehmen nachhaltig positioniert. Unter seiner Führung wurde der Umsatz der Pankl Racing auf 370 Millionen Euro verfünffacht. Demnächst erfolgt der bereits angekündigte strategische Zutritt der Knill-Gruppe und der Raiffeisen Gruppe (bestehend aus Raiffeisen Landesbank Steiermark AG und Invest AG), zu je einem Drittel der Unternehmensanteile. Die Verlängerung von Wolfgang Plasser erfolgt auch auf ausdrücklichen Wunsch der neuen Aktionäre.

Stefan Pierer, der Vorsitzende des Aufsichtsrats erklärt: „Wolfgang Plasser steht für die außergewöhnliche erfolgreiche strategische Entwicklung der Pankl Racing Systems in den letzten 22 Jahren. Mit ihm setzen wir in der neuen rot weiß roten Allianz den erfolgreichen Kurs weiter fort.“

Wolfgang Plasser bedankt sich für das Vertrauen: „Ich führe Pankl Racing Systems seit mehr als zwei Jahrzehnten und freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den erfolgreichen Weg auch in der neuen Konstellation fortzusetzen.“

Über die Pankl Racing Systems AG

Die Pankl Racing Systems AG mit Sitz in Kapfenberg ist als führender Hersteller von High-Performance-Komponenten in den Nischenmärkten des Motorsports, der High-End-Automobil-Branche und in der Luftfahrt tätig. Das österreichische Unternehmen wurde 1985 gegründet und beschäftigt derzeit rund 2.150 Mitarbeitende, davon über 1.500 in Österreich. Zuletzt wurde einen Jahresumsatz von rund 360 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Pankl Racing Systems AG steht für Innovationskraft, Qualität und höchste Präzision.

Für weitere Informationen:

Pankl Racing Systems AG | Mag. Lena Angerer-Hager | +43 3862 33999 130 | [email protected]

Strategische Allianz für die Zukunft des 3D-Drucks: Interspectral und Pankl Racing Systems bauen Zusammenarbeit aus

Die schwedische Interspectral AB und die österreichische Pankl Racing Systems AG heben ihre langjährige Partnerschaft auf das nächste Level: Mit einer erweiterten strategischen Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen die Industrialisierung der additiven Fertigung durch wegweisende Prozessüberwachung, lückenlose Qualitätssicherung und datengesteuerte Produktionsabläufe entscheidend vorantreiben.

In dieser neuen Phase fungiert Pankl sowohl als wichtiger Referenzkunde als auch als strategischer Entwicklungspartner für die Software-Plattform AM Explorer von Interspectral. Die Kooperation bündelt die tiefgehende Software- und Visualisierungskompetenz von Interspectral mit dem technologischen Fertigungs-Know-how von Pankl. Gemeinsam lösen sie damit eine der größten Herausforderungen der Branche: Die Qualitätssicherung im industriellen 3D-Druck so zuverlässig und reproduzierbar zu machen, dass sie uneingeschränkt serienreif ist.

Im Zuge der erweiterten Partnerschaft wird die Software AM Explorer tief in die Produktion von Pankl integriert. Sie unterstützt das Team künftig bei der Anomalie Erkennung, in Qualifizierungsabläufen sowie bei der Echtzeitüberwachung. Darüber hinaus erforschen beide Unternehmen neue Wege in der KI-gestützten Fehlererkennung, der optischen Tomographieanalyse und der intelligenten Verknüpfung von Daten aus verschiedenen Quellen.

Das klare Ziel: Kürzere Qualifizierungszeiten, maximale Wiederholgenauigkeit und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Damit gelingt der additiven Fertigung der entscheidende Sprung vom spezialisierten Nischenverfahren hin zu einer absolut verlässlichen und industrialisierten Produktionsmethode.

„Bei Pankl stehen Leistung und Zuverlässigkeit an oberster Stelle“, sagt Tanja Pfeifer, Head of Additive Manufacturing bei der Pankl Racing Systems AG. „Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, eng an innovativen Technologien zu arbeiten, die die Prozesssteuerung und Qualitätssicherung auf ein neues Niveau heben. Nur so können wir den industriellen Einsatz der additiven Fertigung vorantreiben und die kompromisslose Qualität sichern, die für unsere hochtechnologischen Bauteile in anspruchsvollen Produktionsumgebungen zwingend erforderlich ist.“

„Bei dieser Zusammenarbeit geht es darum, das Vertrauen in die additive Fertigung als skalierbare Produktionstechnologie zu stärken“, ergänzt Isabelle Hachette, CEO von Interspectral AB. „Da die Branche den Kinderschuhen entwächst, benötigen Hersteller präzise Werkzeuge für die Qualitätssicherung. Die enge Verzahnung mit Pankl erlaubt es uns, diese Funktionen direkt in einer realen High-Tech-Fertigungsumgebung zu perfektionieren.“

Markus Meidenstein, Director Sales & Business Development – EMEA bei Interspectral: „Gemeinsam mit Pankl konzentrieren wir uns darauf, die Qualitätssicherung zu optimieren und die Produktionsprozesse robuster, reproduzierbarer und leichter skalierbar zu machen.“

Neben der technologischen Entwicklung umfasst die Kooperation auch gemeinsame Fallstudien, Branchenpräsentationen und ausgewählte Marketingaktivitäten, um Best Practices aus der industriellen Metall-AM-Fertigung mit der Branche zu teilen.

Nachhaltig Lernen: Der Pankl Repair Shop

Schon immer haben wir bei Pankl großen Wert auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt. Seit wir den Lehrberuf Mechatronik anbieten, ist unser Ausbildungsspektrum um eine wertvolle Facette reicher: Seit Sommer 2025 gibt es den Pankl Repair Shop. Dabei handelt es sich um einen Service für alle Mitarbeiter:innen, die ihre defekten Haushaltsgeräte zur Reparatur bringen können. Das bietet einen doppelten Vorteil: Unsere Kolleg:innen erhalten eine kostengünstige Instandsetzung ihrer Geräte, während unsere Mechatronik-Lehrlinge wertvolle Praxiserfahrung im Umgang mit verschiedenster Elektronik sammeln.

Von Kaffeemaschinen bis zum Wäschetrockner:

Bisher wurden bereits mehr als 15 Geräte erfolgreich repariert. Der Prozess ist denkbar einfach: Man meldet das Gerät an und füllt ein Formular aus. Danach bringt man das defekte Stück in die Lehrwerkstatt der Pankl Academy, wo es begutachtet wird. Gemeinsam mit der Lehrlingsausbilderin Svenja Waltl entscheiden die Lehrlinge anschließend, ob das Gerät repariert werden kann und wie dabei vorgegangen wird. „Mir war es schon immer ein Anliegen, dass meine Lehrlinge alles lernen, was es zu lernen gibt – dazu gehört auch das Reparieren von Haushaltsgeräten, selbst wenn diese nicht direkt Teil des offiziellen Lehrplans sind. Mechatronik ist sehr interdisziplinär. Auch in der Industrie muss man oft um die Ecke denken – genau wie bei der Fehlersuche an einem Haushaltsgerät.“

3D-Druck, Hausverstand und ganz viel Problemlösung

Der Repair-Shop hat nicht nur einen positiven Impact auf die Nachhaltigkeit innerhalb der Belegschaft, das Projekt hilft den Lehrlingen auch dabei, ihr Skillset gezielt auszubauen. Da die Reparaturen an privaten Haushaltsgeräten anfallen, lernen die Jugendlichen direkt für die Praxis und ihr eigenes Leben. Sie erfahren hautnah: Man muss nicht alles sofort neu kaufen.

„Der Repair-Shop ist das perfekte Projekt, um auch abseits der Industrie Skills wie eigenständige Recherche und Konstruktion zu fördern“, so Svenja. „Sie konstruieren und fertigen Ersatzteile mittels 3D-Druck selbst und erleben, wie schnell man Prototypen fertigen kann. Dabei dürfen sie auch Fehler machen – durch das Ausprobieren von Toleranzen verstehen sie das Prinzip Learning by Doing am besten.“

Die Mechatroniker:innen lernen zudem, komplexe Abläufe zu verstehen und sich in Aufgaben „hineinzufuchsen“. Das Projekt fördert das kreative Denken und die Kombination verschiedener Fähigkeiten. Durch die Zusammenarbeit im Team suchen sie gemeinsam nach Fehlern und üben die Dokumentation. „In der Industrie ist es essenziell, dass andere den Lösungsweg nachvollziehen können. Diese Fähigkeit trainieren sie hier intensiv“, erklärt Svenja. Sogar das Verständnis für große Industriemaschinen profitiert von diesen Erfahrungen im Kleinen.

Sicherheit an erster Stelle

Sicherheitsrelevante Schritte werden dabei stets genau überwacht. Die Endabnahme, inklusive professioneller Überprüfung und dem obligatorischen Isolationstest je nach Schutzklasse, erfolgt durch die Ausbilderin, damit die Geräte an die Mitarbeiter:innen geprüft zurückgegeben werden können. Die Mechatronik-Lehrlinge sind nach der Lehrabschlussprüfung offiziell berechtigt, solche Prüfungen eigenständig durchzuführen und Prüfsiegel zu vergeben.

Vom Klassenzimmer an die Rennstrecke: Wie die Pankl Academy die Weltmeister von morgen formt

Die Semesterferien rücken näher und mit ihnen eine der wichtigsten Fragen für alle, die sich gerade in der 9. Schulstufe befinden: Was nun? Die Auswahl an Möglichkeiten in unserer Region ist riesig, und oft fühlt man sich von der Entscheidung überfordert. Bei Pankl sind wir überzeugt: Probieren geht über Studieren! Bevor du dich festlegst, solltest du herausfinden, wo deine Stärken liegen. Bist du handwerklich geschickt? Faszinieren dich komplexe Maschinen oder schlägt dein Herz für Logistik und Coding? Ein heißer Tipp: Frag in deinem Umfeld nach! Was arbeiten deine Eltern oder Bekannten? Wie sieht ihr Alltag aus? Direkte Einblicke lassen Berufe oft viel nahbarer wirken als jede Broschüre.

Deine Lehre in Kapfenberg: Karriere im Home of Talents

Als Hersteller für absolute Nischenmärkte – von der Formel 1 über High-Performance-Fahrzeuge bis zur Luftfahrt – brauchen wir die besten Fachkräfte. Deshalb haben wir mit der Pankl Academy in Kapfenberg einen Flagshipstore des Wissens geschaffen.

Unser neues Home of Talents bietet dir:

  • Modernste Work-Stations und High-Tech-Maschinen.
  • Individuell gestaltbare Schulungsräume für deine fachliche und persönliche Entwicklung.
  • Ein Erfolgssystem: Die triale Ausbildung. Du startest in der Lehrwerkstatt, lernst die Theorie in der Berufsschule und wendest dein Wissen ab dem zweiten Lehrjahr direkt im Betrieb an.

Durch unser rotierendes System lernst du verschiedene Standorte kennen und arbeitest gemeinsam mit erfahrenen Kolleg:innen an echten High-Tech-Komponenten.

Mehr als nur Ausbildung: Deine Benefits bei Pankl

Wir wissen, dass Leistung belohnt werden muss. Deshalb bieten wir dir als Lehrling bei Pankl zahlreiche Benefits, von denen du nicht nur im Alltag profitierst, sondern auch deine Zukunft absicherst:

  • Lehre mit Matura: Wir unterstützen dich auf deinem Weg zur Matura.
  • Prämien: Gute Leistungen in der Berufsschule und beim Lehrabschluss werden bei uns belohnt.
  • Verpflegung: Genieße ein gesundes Mittagessen in unserer Genussbox, täglich frisch von unseren Koch-Kolleg:innen zubereitet.
  • Teamspirit: Regelmäßige Events und Ausflüge schweißen uns als Team zusammen.

Von der Obersteiermark nach Kalifornien

Eine Lehre bei Pankl ist erst der Anfang. Mit über 60 verschiedenen Berufsbildern – von der Qualitätssicherung bis zur Werkstofftechnik über Controlling oder IT– stehen dir international alle Türen offen – und das innerhalb des ganzen Konzerns. Unser Kollege Michael, ausgebildeter Zerspanungstechniker, verbringt aktuell ein Jahr in Kalifornien. Bei CP Carrillo sammelt er wertvolle Erfahrungen in internationalen Prozessen und zeigt, dass eine Lehre bei Pankl Racing Systems ein Türöffner für die ganze Welt ist.

Angebot für Schulen und Lehrer:innen

Mit der Academy und unserer modernen Lehrwerkstatt, laden wir auch regelmäßig Schulen aus der Umgebung ein, um Schüler:innen Einblicke in die Fertigung von High-Tech-Komponenten für Nischenmärkte, wie den Motorsport, High-Performance-Fahrzeuge oder die Luftfahrt. Wir laden Schulen aus der Region ein, die Welt der Technik hautnah zu erleben. Mit der Polytechnischen Schule in Kapfenberg wird seit vielen Jahren zusammengearbeitet, hier sind die Schüler:innen auch mehrere Tage bei uns in der Lehrwerkstatt und arbeiten mit unseren Lehrlingen an eigenen kleinen Projekten mit.

Interessiert an einer Exkursion oder einem Projekt? Kontaktieren Sie uns einfach unter [email protected].

Dein Weg in die Welt der Mobilität: So bewirbst du dich

Du möchtest deine Lehre in Kapfenberg bei uns absolvieren? So funktioniert es:

  • Bewerbung senden: Schick uns deinen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und dein letztes Zeugnis.
  • Kennenlernen: Wir laden dich zu einem Gespräch und zu Kennenlern-Tagen ein.
  • Check-in: Du lernst deine Ausbilder und die Umgebung kennen und merkst schnell, ob der „Spirit of Racing“ zu dir passt.

Bereit für die Pole Position? Schick deine Fragen oder deine Bewerbung direkt an das Pankl-Team unter [email protected]. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!

Digitalisierung in der Qualitätssicherung: Wie KI die visuelle Sichtprüfung bei Pankl revolutioniert

Als Weltmarktführer in einem sehr innovationsgetriebenem Markt ist es für Pankl Racing seit jeher wichtig, höchste Qualität zu garantieren: Kompromisslose Präzision, von der Berechnung, über die Fertigung bis hin zur Qualitätskontrolle. Die Digitalisierung eröffnet in den unterschiedlichen Produktionsprozessen Möglichkeiten, noch besser zu gestalten. Aktuell setzen wir dabei auf einen echten Game Changer: den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der visuellen Sichtprüfung. Diese Entwicklung garantiert nicht nur höchste Präzision, sondern definiert auch die Rolle unserer Fachkräfte neu.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Anwendung: Pankl testet die Nutzung von Künstlicher Intelligenz und hochauflösender Kameras für die automatisierte visuelle Sichtprüfung von unseren Hochleistungskomponenten.
  • Präzision: Das KI-System soll kleinste Abweichungen und Defekte mit hoher Geschwindigkeit und Objektivität erkennen.
  • Mitarbeiter-Unterstützung: Die Automatisierung soll Mitarbeiter:innen bei monotonen Routineaufgaben entlasten, um Kapazitäten für die Fehleranalyse und Prozessoptimierung freizusetzen.

KI in der QS: Digitalisierung im Fertigungsprozess bei Pankl

Die Qualitätssicherung ist bei Pankl ein wichtiger Teil im gesamten Produktionsprozess – von Anfang an werden unsere Bauteile durch zahlreiche Kontroll- und Messschritte abgesichert, damit unsere Komponenten den höchsten Belastungen im Straßenverkehr oder auf der Rennstrecke standhalten. Eine Null-Fehler-Politik ist daher unabdingbar. Um unsere hohen Standards auch bei wachsenden Stückzahlen zu halten, treiben wir die Digitalisierung voran. KI-Tools unterstützen die Mitarbeiter:innen dabei, jene monotonen Routineaufgaben zu reduzieren, die menschliche Konzentration über einen Arbeitstag ermüden lassen.

„Wenn man sich unsere Qualitätssicherung ansieht, wird schnell klar, dies ist eine extrem anspruchsvolle Tätigkeit. Unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter:innen verbringen jeden Tag viele Stunden damit, kleinste Fehler und Defekte auf unseren Bauteilen zu identifizieren. Hier die Konzentration über viele Stunden aufrecht zu erhalten ist sehr herausfordernd. Zusätzlich ist der Druck sehr hoch, denn jedes defekte Bauteil, dass beim Kunden ankommt schadet dem Unternehmen. Unser Ziel ist es mittels KI und Automatisierungslösungen die Mitarbeiter:innen zu unterstützen und ihr Know How für die Fehlerbehebung und Prozessoptimierung freizusetzen  “ – Anton Seidler, Leiter Digitalisierung Operations bei Pankl Racing Systems

Die Kolleg:innen können sich somit auf analytische und strategische Tätigkeiten konzentrieren, wie die tiefgehende Fehleranalyse, die Prozessoptimierung und die Weiterentwicklung unserer Fertigungstechnologien.

Wie funktioniert die KI-gestützte Sichtprüfung bei Pankl im Detail?

Als Beispiel dient hier der erste, komplett inhouse umgesetzte Proof-of-Concept im Bereich der automatisierten Sichtprüfung unserer Pleuelschrauben. Sowohl die Automatisierungstechnik als auch der KI-Algorithmus wurde von Pankl-Mitarbeiter:innen entwickelt.

Die Produktgruppe der Schrauben ist deshalb für uns interessant gewesen, weil sich die einzelnen Schraubentypen sehr ähneln und die zu detektierenden Defekte dieselben sind. Zusätzlich sind unsere Schrauben hochbelastete Bauteile, bei denen selbst kleinste Defekte zu Bauteilversagen führen können. Aus diesem Grund durchlaufen vor dem Versand alle gefertigten Verbindungselemente eine manuelle Sichtkontrolle.

Die Herausforderungen in diesem wie auch allen anderen Projekten, die sich mit KI unterstützter optischer Kontrolle beschäftigen sind folgende:

  • Abbildbarkeit der Defekte: Man muss die Fehler sehen können. Licht, Auflösung und Perspektive der Kamera sind hier entscheidend
  • Automatisierbarkeit der Bauteile: Manipulations-, und Lichtkonzept ist nötig, sodass alle Blickwinkel und Teilbereiche des Bauteils abgebildet werden, wo man die Fehler finden möchte.
  • Fehlerannotation durch Fachpersonal: Die KI muss lernen, wie die diversen Fehler aussehen, nach denen sie suchen muss. Hierfür ist Expertenwissen und entsprechende Zeit dafür notwendig
  • Ausreichende Datenmenge: Eine Vielzahl von Bildern pro Fehlertyp ist erforderlich, um eine gute Vorhersagequalität zu erreichen.

Unsere Digitalisierungsabteilung hat einen automatisierten Prozess entwickelt, um herauszufinden, ob unsere Schrauben automatisiert inspiziert werden können und um Lösungsansätze für die Herausforderungen zu finden.

Zur Umsetzung des Projekts wurde hier auf eine langjährige bestehende Partnerschaft mit der FH Joanneum zurückgegriffen. Insbesondere die Nutzung des Smart Production Lab und dessen Infrastruktur hat es uns ermöglicht die Kosten für den Proof-of-Concept auf ein Minimum zu reduzieren. Indem wir deren moderne Forschungsinfrastruktur mit unserem spezifischen industriellen Know-how zusammenführen, schaffen wir nicht nur Innovationen für Pankl, sondern fördern auch eine praxisnahe Ausbildung.

Technischer Ablauf der KI-Analyse

Sowohl beim Prototypenaufbau, als auch später in der Produktion, wird die Pleuelschraube automatisch von einem Roboter aus einem speziellen Werkstückträger aufgenommen, gereinigt und mittels Bauteilnummer in das System eingelesen. Dies ist wichtig, um die Rückverfolgbarkeit und Zuordnung der Bilder zur Schraube sicherzustellen, aber auch um den Weg des Produktes während der ganzen Fertigung nachzuvollziehen. Anschließend werden mittels einer hochauflösenden Kamera unter optimalen, kontrollierten Lichtbedingungen über 50 Bilder einer einzelnen Schraube aufgenommen.

Die aufgenommenen Bilder werden anschließend durch unsere Software im Hintergrund ausgewertet. Das KI-Modell vergleicht alle aufgenommenen Bilder mit dem Gelernten und entscheidet anhand der definierten Parameter, ob das Bauteil einen Defekt hat, oder nicht. Unser Ziel ist es, dass das KI-System jene Defektkategorien sicher erkennt, die im Vorfeld antrainiert wurden, um so die Schrauben automatisch als Gut- oder Schlechtteil zu erkennen.

Der Proof-of-Concept wird Ende des Jahres abgeschlossen und die Ergebnisse präsentiert. Eine mögliche Produktivsetzung erfolgt anschließend in Zusammenarbeit mit unserem internen Expertenteam, welches die langjährige Expertise im Bereich der Automatisierungstechnik mitbringt und das Digitalisierungsteam bereits in der Prototypenphase unterstützt hat. Neben diesem Projekt sind aktuell noch drei weitere Vorhaben in Umsetzung, die sich ebenfalls mit KI unterstützter visueller Bauteilkontrolle beschäftigen. Pankl beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Digitalisierung und Automatisierung, wobei immer mehr erfolgreiche Cases bereits umgesetzt wurden.

Digitalisierung in der Fertigung: Die Arbeit mit Mensch und Maschine

Mit diesem Projekt wollen wir auch zeigen, dass Digitalisierung immer eine Partnerschaft zwischen Mensch und Technologie bedeutet. Ohne die Expertise unserer Facharbeiter:innen wären solche Projekte nicht umzusetzen. Die Transformation der Qualitätssicherung hin zu einer automatisierten Lösung, verschiebt das Aufgabengebiet unserer Mitarbeiter:innen und nutzt ihre Kompetenzen dort wo sie benötigt werden. Die KI übernimmt zwar die Prüfarbeit, schafft dadurch aber den notwendigen Freiraum für kreative, analytische und verantwortungsvolle Aufgaben unserer Fachkräfte.

Pankl Academy: Über 250 Besucher:innen beim Tag der offenen Lehrwerkstatt

Kapfenberg, 14.11.2025: Die vierte Auflage des „Tages der offenen Lehrwerkstatt“ bei Pankl Racing Systems verzeichnete einen massiven Ansturm von über 250Jugendlichen und ihren Eltern. Diese rekordverdächtige Besucherzahl ist ein klares Zeichen für die Attraktivität der Lehre bei Pankl.

Pankl Academy: Home of Talents

Seit den Anfängen seines Unternehmenserfolgs setzt Pankl konsequent auf die eigene, hochwertige Lehrausbildung als Fundament für zukünftige Fachkräfte. Die Veranstaltung war in diesem Jahr ein besonderes Highlight, da sie erstmals in der neu errichteten Pankl Academy im Kapfenberger High-Tech-Park stattfand; einem wahren „Home of Talents“.

„Der Tag bot den Gästen weit mehr als nur eine Unternehmensvorstellung. Er war eine aktive Informationsplattform, die den Jugendlichen die vielseitigen Karrieremöglichkeiten in einem der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Motorsport, High Performance und Luftfahrt näherbrachte“, so Bernd Kögler, Leiter der technischen Ausbildung bei Pankl.

Berufe zum Anfassen: Der Weg zum Traumjob

Die jungen Talente nutzten die einmalige Gelegenheit, direkt mit den Ausbilder:innen und den aktuellen Lehrlingen zu sprechen. Die Gespräche gaben einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag unterschiedlicher Lehrberufe. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, einzelne Berufe direkt auszuprobieren und so ein Gefühl für die handwerklichen und technischen Tätigkeiten zu bekommen. Auch die Eltern konnten sich mit Verantwortlichen des Unternehmens austauschen, offene Fragen klären und sich umfassend über die Zukunftsperspektiven ihrer Kinder informieren.

Pankl präsentierte dabei die gesamte Bandbreite an Ausbildungswegen, die sowohl Technik als auch Verwaltung umfassen. Gefragt sind Fachkräfte in folgenden Berufen:

  • Zerspanungstechnik
  • Mechatronik
  • Betriebslogistik
  • Werkstofftechnik
  • IT Systemtechnik
  • Bürokauffrau/-mann
  • Koch

Top-Ausbildung in der Pankl Talente-Schmiede

Die neue Pankl Academy zeigt das Engagement des Unternehmens im Bereich der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter:innen. Das hochmoderne Gebäude bietet auf mehr als 1.000 m² den perfekten Rahmen für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung. Ausgestattet mit modernsten Maschinen und vielfältigen Workshop-Möglichkeiten ist die Academy nicht nur eine Lehrwerkstatt, sondern eine echte Talenteschmiede. Zusätzlich wird durch ein umfassendes Angebot an Förderunterricht und gezielten Nachhilfen sichergestellt, dass jeder einzelne Lehrling optimal gefördert wird und sein volles Potenzial entfalten kann.

Die Bewerbung für das nächste Lehrjahr ist bereits möglich. Mehr Infos dazu findet ihr auf pankl.com/lehre.