Nachhaltig Lernen: Der Pankl Repair Shop

Schon immer haben wir bei Pankl großen Wert auf eine praxisnahe Ausbildung gelegt. Seit wir den Lehrberuf Mechatronik anbieten, ist unser Ausbildungsspektrum um eine wertvolle Facette reicher: Seit Sommer 2025 gibt es den Pankl Repair Shop. Dabei handelt es sich um einen Service für alle Mitarbeiter:innen, die ihre defekten Haushaltsgeräte zur Reparatur bringen können. Das bietet einen doppelten Vorteil: Unsere Kolleg:innen erhalten eine kostengünstige Instandsetzung ihrer Geräte, während unsere Mechatronik-Lehrlinge wertvolle Praxiserfahrung im Umgang mit verschiedenster Elektronik sammeln. Nachhaltig auf allen Ebenen.

Von Kaffeemaschinen bis zum Wäschetrockner: Ganz schön nachhaltig

Bisher wurden bereits mehr als 15 Geräte erfolgreich repariert. Der Prozess ist denkbar einfach: Man meldet das Gerät an und füllt ein Formular aus. Danach bringt man das defekte Stück in die Lehrwerkstatt der Pankl Academy, wo es begutachtet wird. Gemeinsam mit der Lehrlingsausbilderin Svenja Waltl entscheiden die Lehrlinge anschließend, ob das Gerät repariert werden kann und wie dabei vorgegangen wird. „Mir war es schon immer ein Anliegen, dass meine Lehrlinge alles lernen, was es zu lernen gibt – dazu gehört auch das Reparieren von Haushaltsgeräten, selbst wenn diese nicht direkt Teil des offiziellen Lehrplans sind. Mechatronik ist sehr interdisziplinär. Auch in der Industrie muss man oft um die Ecke denken – genau wie bei der Fehlersuche an einem Haushaltsgerät.“

3D-Druck, Hausverstand und ganz viel Problemlösung

Der Repair-Shop hat nicht nur einen positiven Impact auf die Nachhaltigkeit innerhalb der Belegschaft, das Projekt hilft den Lehrlingen auch dabei, ihr Skillset gezielt auszubauen. Da die Reparaturen an privaten Haushaltsgeräten anfallen, lernen die Jugendlichen direkt für die Praxis und ihr eigenes Leben. Sie erfahren hautnah: Man muss nicht alles sofort neu kaufen.

„Der Repair-Shop ist das perfekte Projekt, um auch abseits der Industrie Skills wie eigenständige Recherche und Konstruktion zu fördern“, so Svenja. „Sie konstruieren und fertigen Ersatzteile mittels 3D-Druck selbst und erleben, wie schnell man Prototypen fertigen kann. Dabei dürfen sie auch Fehler machen – durch das Ausprobieren von Toleranzen verstehen sie das Prinzip Learning by Doing am besten.“

Die Mechatroniker:innen lernen zudem, komplexe Abläufe zu verstehen und sich in Aufgaben „hineinzufuchsen“. Das Projekt fördert das kreative Denken und die Kombination verschiedener Fähigkeiten. Durch die Zusammenarbeit im Team suchen sie gemeinsam nach Fehlern und üben die Dokumentation. „In der Industrie ist es essenziell, dass andere den Lösungsweg nachvollziehen können. Diese Fähigkeit trainieren sie hier intensiv“, erklärt Svenja. Sogar das Verständnis für große Industriemaschinen profitiert von diesen Erfahrungen im Kleinen.

Sicherheit an erster Stelle

Sicherheitsrelevante Schritte werden dabei stets genau überwacht. Die Endabnahme, inklusive professioneller Überprüfung und dem obligatorischen Isolationstest je nach Schutzklasse, erfolgt durch die Ausbilderin, damit die Geräte an die Mitarbeiter:innen geprüft zurückgegeben werden können. Die Mechatronik-Lehrlinge sind nach der Lehrabschlussprüfung offiziell berechtigt, solche Prüfungen eigenständig durchzuführen und Prüfsiegel zu vergeben.

Vom Klassenzimmer an die Rennstrecke: Wie die Pankl Academy die Weltmeister von morgen formt

Die Semesterferien rücken näher und mit ihnen eine der wichtigsten Fragen für alle, die sich gerade in der 9. Schulstufe befinden: Was nun? Die Auswahl an Möglichkeiten in unserer Region ist riesig, und oft fühlt man sich von der Entscheidung überfordert. Bei Pankl sind wir überzeugt: Probieren geht über Studieren! Bevor du dich festlegst, solltest du herausfinden, wo deine Stärken liegen. Bist du handwerklich geschickt? Faszinieren dich komplexe Maschinen oder schlägt dein Herz für Logistik und Coding? Ein heißer Tipp: Frag in deinem Umfeld nach! Was arbeiten deine Eltern oder Bekannten? Wie sieht ihr Alltag aus? Direkte Einblicke lassen Berufe oft viel nahbarer wirken als jede Broschüre.

Deine Lehre in Kapfenberg: Karriere im Home of Talents

Als Hersteller für absolute Nischenmärkte – von der Formel 1 über High-Performance-Fahrzeuge bis zur Luftfahrt – brauchen wir die besten Fachkräfte. Deshalb haben wir mit der Pankl Academy in Kapfenberg einen Flagshipstore des Wissens geschaffen.

Unser neues Home of Talents bietet dir:

  • Modernste Work-Stations und High-Tech-Maschinen.
  • Individuell gestaltbare Schulungsräume für deine fachliche und persönliche Entwicklung.
  • Ein Erfolgssystem: Die triale Ausbildung. Du startest in der Lehrwerkstatt, lernst die Theorie in der Berufsschule und wendest dein Wissen ab dem zweiten Lehrjahr direkt im Betrieb an.

Durch unser rotierendes System lernst du verschiedene Standorte kennen und arbeitest gemeinsam mit erfahrenen Kolleg:innen an echten High-Tech-Komponenten.

Mehr als nur Ausbildung: Deine Benefits bei Pankl

Wir wissen, dass Leistung belohnt werden muss. Deshalb bieten wir dir als Lehrling bei Pankl zahlreiche Benefits, von denen du nicht nur im Alltag profitierst, sondern auch deine Zukunft absicherst:

  • Lehre mit Matura: Wir unterstützen dich auf deinem Weg zur Matura.
  • Prämien: Gute Leistungen in der Berufsschule und beim Lehrabschluss werden bei uns belohnt.
  • Verpflegung: Genieße ein gesundes Mittagessen in unserer Genussbox, täglich frisch von unseren Koch-Kolleg:innen zubereitet.
  • Teamspirit: Regelmäßige Events und Ausflüge schweißen uns als Team zusammen.

Von der Obersteiermark nach Kalifornien

Eine Lehre bei Pankl ist erst der Anfang. Mit über 60 verschiedenen Berufsbildern – von der Qualitätssicherung bis zur Werkstofftechnik über Controlling oder IT– stehen dir international alle Türen offen – und das innerhalb des ganzen Konzerns. Unser Kollege Michael, ausgebildeter Zerspanungstechniker, verbringt aktuell ein Jahr in Kalifornien. Bei CP Carrillo sammelt er wertvolle Erfahrungen in internationalen Prozessen und zeigt, dass eine Lehre bei Pankl Racing Systems ein Türöffner für die ganze Welt ist.

Angebot für Schulen und Lehrer:innen

Mit der Academy und unserer modernen Lehrwerkstatt, laden wir auch regelmäßig Schulen aus der Umgebung ein, um Schüler:innen Einblicke in die Fertigung von High-Tech-Komponenten für Nischenmärkte, wie den Motorsport, High-Performance-Fahrzeuge oder die Luftfahrt. Wir laden Schulen aus der Region ein, die Welt der Technik hautnah zu erleben. Mit der Polytechnischen Schule in Kapfenberg wird seit vielen Jahren zusammengearbeitet, hier sind die Schüler:innen auch mehrere Tage bei uns in der Lehrwerkstatt und arbeiten mit unseren Lehrlingen an eigenen kleinen Projekten mit.

Interessiert an einer Exkursion oder einem Projekt? Kontaktieren Sie uns einfach unter [email protected].

Dein Weg in die Welt der Mobilität: So bewirbst du dich

Du möchtest deine Lehre in Kapfenberg bei uns absolvieren? So funktioniert es:

  • Bewerbung senden: Schick uns deinen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben und dein letztes Zeugnis.
  • Kennenlernen: Wir laden dich zu einem Gespräch und zu Kennenlern-Tagen ein.
  • Check-in: Du lernst deine Ausbilder und die Umgebung kennen und merkst schnell, ob der „Spirit of Racing“ zu dir passt.

Bereit für die Pole Position? Schick deine Fragen oder deine Bewerbung direkt an das Pankl-Team unter [email protected]. Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!

Digitalisierung in der Qualitätssicherung: Wie KI die visuelle Sichtprüfung bei Pankl revolutioniert

Als Weltmarktführer in einem sehr innovationsgetriebenem Markt ist es für Pankl Racing seit jeher wichtig, höchste Qualität zu garantieren: Kompromisslose Präzision, von der Berechnung, über die Fertigung bis hin zur Qualitätskontrolle. Die Digitalisierung eröffnet in den unterschiedlichen Produktionsprozessen Möglichkeiten, noch besser zu gestalten. Aktuell setzen wir dabei auf einen echten Game Changer: den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der visuellen Sichtprüfung. Diese Entwicklung garantiert nicht nur höchste Präzision, sondern definiert auch die Rolle unserer Fachkräfte neu.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Anwendung: Pankl testet die Nutzung von Künstlicher Intelligenz und hochauflösender Kameras für die automatisierte visuelle Sichtprüfung von unseren Hochleistungskomponenten.
  • Präzision: Das KI-System soll kleinste Abweichungen und Defekte mit hoher Geschwindigkeit und Objektivität erkennen.
  • Mitarbeiter-Unterstützung: Die Automatisierung soll Mitarbeiter:innen bei monotonen Routineaufgaben entlasten, um Kapazitäten für die Fehleranalyse und Prozessoptimierung freizusetzen.

KI in der QS: Digitalisierung im Fertigungsprozess bei Pankl

Die Qualitätssicherung ist bei Pankl ein wichtiger Teil im gesamten Produktionsprozess – von Anfang an werden unsere Bauteile durch zahlreiche Kontroll- und Messschritte abgesichert, damit unsere Komponenten den höchsten Belastungen im Straßenverkehr oder auf der Rennstrecke standhalten. Eine Null-Fehler-Politik ist daher unabdingbar. Um unsere hohen Standards auch bei wachsenden Stückzahlen zu halten, treiben wir die Digitalisierung voran. KI-Tools unterstützen die Mitarbeiter:innen dabei, jene monotonen Routineaufgaben zu reduzieren, die menschliche Konzentration über einen Arbeitstag ermüden lassen.

„Wenn man sich unsere Qualitätssicherung ansieht, wird schnell klar, dies ist eine extrem anspruchsvolle Tätigkeit. Unsere hoch qualifizierten Mitarbeiter:innen verbringen jeden Tag viele Stunden damit, kleinste Fehler und Defekte auf unseren Bauteilen zu identifizieren. Hier die Konzentration über viele Stunden aufrecht zu erhalten ist sehr herausfordernd. Zusätzlich ist der Druck sehr hoch, denn jedes defekte Bauteil, dass beim Kunden ankommt schadet dem Unternehmen. Unser Ziel ist es mittels KI und Automatisierungslösungen die Mitarbeiter:innen zu unterstützen und ihr Know How für die Fehlerbehebung und Prozessoptimierung freizusetzen  “ – Anton Seidler, Leiter Digitalisierung Operations bei Pankl Racing Systems

Die Kolleg:innen können sich somit auf analytische und strategische Tätigkeiten konzentrieren, wie die tiefgehende Fehleranalyse, die Prozessoptimierung und die Weiterentwicklung unserer Fertigungstechnologien.

Wie funktioniert die KI-gestützte Sichtprüfung bei Pankl im Detail?

Als Beispiel dient hier der erste, komplett inhouse umgesetzte Proof-of-Concept im Bereich der automatisierten Sichtprüfung unserer Pleuelschrauben. Sowohl die Automatisierungstechnik als auch der KI-Algorithmus wurde von Pankl-Mitarbeiter:innen entwickelt.

Die Produktgruppe der Schrauben ist deshalb für uns interessant gewesen, weil sich die einzelnen Schraubentypen sehr ähneln und die zu detektierenden Defekte dieselben sind. Zusätzlich sind unsere Schrauben hochbelastete Bauteile, bei denen selbst kleinste Defekte zu Bauteilversagen führen können. Aus diesem Grund durchlaufen vor dem Versand alle gefertigten Verbindungselemente eine manuelle Sichtkontrolle.

Die Herausforderungen in diesem wie auch allen anderen Projekten, die sich mit KI unterstützter optischer Kontrolle beschäftigen sind folgende:

  • Abbildbarkeit der Defekte: Man muss die Fehler sehen können. Licht, Auflösung und Perspektive der Kamera sind hier entscheidend
  • Automatisierbarkeit der Bauteile: Manipulations-, und Lichtkonzept ist nötig, sodass alle Blickwinkel und Teilbereiche des Bauteils abgebildet werden, wo man die Fehler finden möchte.
  • Fehlerannotation durch Fachpersonal: Die KI muss lernen, wie die diversen Fehler aussehen, nach denen sie suchen muss. Hierfür ist Expertenwissen und entsprechende Zeit dafür notwendig
  • Ausreichende Datenmenge: Eine Vielzahl von Bildern pro Fehlertyp ist erforderlich, um eine gute Vorhersagequalität zu erreichen.

Unsere Digitalisierungsabteilung hat einen automatisierten Prozess entwickelt, um herauszufinden, ob unsere Schrauben automatisiert inspiziert werden können und um Lösungsansätze für die Herausforderungen zu finden.

Zur Umsetzung des Projekts wurde hier auf eine langjährige bestehende Partnerschaft mit der FH Joanneum zurückgegriffen. Insbesondere die Nutzung des Smart Production Lab und dessen Infrastruktur hat es uns ermöglicht die Kosten für den Proof-of-Concept auf ein Minimum zu reduzieren. Indem wir deren moderne Forschungsinfrastruktur mit unserem spezifischen industriellen Know-how zusammenführen, schaffen wir nicht nur Innovationen für Pankl, sondern fördern auch eine praxisnahe Ausbildung.

Technischer Ablauf der KI-Analyse

Sowohl beim Prototypenaufbau, als auch später in der Produktion, wird die Pleuelschraube automatisch von einem Roboter aus einem speziellen Werkstückträger aufgenommen, gereinigt und mittels Bauteilnummer in das System eingelesen. Dies ist wichtig, um die Rückverfolgbarkeit und Zuordnung der Bilder zur Schraube sicherzustellen, aber auch um den Weg des Produktes während der ganzen Fertigung nachzuvollziehen. Anschließend werden mittels einer hochauflösenden Kamera unter optimalen, kontrollierten Lichtbedingungen über 50 Bilder einer einzelnen Schraube aufgenommen.

Die aufgenommenen Bilder werden anschließend durch unsere Software im Hintergrund ausgewertet. Das KI-Modell vergleicht alle aufgenommenen Bilder mit dem Gelernten und entscheidet anhand der definierten Parameter, ob das Bauteil einen Defekt hat, oder nicht. Unser Ziel ist es, dass das KI-System jene Defektkategorien sicher erkennt, die im Vorfeld antrainiert wurden, um so die Schrauben automatisch als Gut- oder Schlechtteil zu erkennen.

Der Proof-of-Concept wird Ende des Jahres abgeschlossen und die Ergebnisse präsentiert. Eine mögliche Produktivsetzung erfolgt anschließend in Zusammenarbeit mit unserem internen Expertenteam, welches die langjährige Expertise im Bereich der Automatisierungstechnik mitbringt und das Digitalisierungsteam bereits in der Prototypenphase unterstützt hat. Neben diesem Projekt sind aktuell noch drei weitere Vorhaben in Umsetzung, die sich ebenfalls mit KI unterstützter visueller Bauteilkontrolle beschäftigen. Pankl beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Digitalisierung und Automatisierung, wobei immer mehr erfolgreiche Cases bereits umgesetzt wurden.

Digitalisierung in der Fertigung: Die Arbeit mit Mensch und Maschine

Mit diesem Projekt wollen wir auch zeigen, dass Digitalisierung immer eine Partnerschaft zwischen Mensch und Technologie bedeutet. Ohne die Expertise unserer Facharbeiter:innen wären solche Projekte nicht umzusetzen. Die Transformation der Qualitätssicherung hin zu einer automatisierten Lösung, verschiebt das Aufgabengebiet unserer Mitarbeiter:innen und nutzt ihre Kompetenzen dort wo sie benötigt werden. Die KI übernimmt zwar die Prüfarbeit, schafft dadurch aber den notwendigen Freiraum für kreative, analytische und verantwortungsvolle Aufgaben unserer Fachkräfte.

Pankl Academy: Über 250 Besucher:innen beim Tag der offenen Lehrwerkstatt

Kapfenberg, 14.11.2025: Die vierte Auflage des „Tages der offenen Lehrwerkstatt“ bei Pankl Racing Systems verzeichnete einen massiven Ansturm von über 250Jugendlichen und ihren Eltern. Diese rekordverdächtige Besucherzahl ist ein klares Zeichen für die Attraktivität der Lehre bei Pankl.

Pankl Academy: Home of Talents

Seit den Anfängen seines Unternehmenserfolgs setzt Pankl konsequent auf die eigene, hochwertige Lehrausbildung als Fundament für zukünftige Fachkräfte. Die Veranstaltung war in diesem Jahr ein besonderes Highlight, da sie erstmals in der neu errichteten Pankl Academy im Kapfenberger High-Tech-Park stattfand; einem wahren „Home of Talents“.

„Der Tag bot den Gästen weit mehr als nur eine Unternehmensvorstellung. Er war eine aktive Informationsplattform, die den Jugendlichen die vielseitigen Karrieremöglichkeiten in einem der weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Motorsport, High Performance und Luftfahrt näherbrachte“, so Bernd Kögler, Leiter der technischen Ausbildung bei Pankl.

Berufe zum Anfassen: Der Weg zum Traumjob

Die jungen Talente nutzten die einmalige Gelegenheit, direkt mit den Ausbilder:innen und den aktuellen Lehrlingen zu sprechen. Die Gespräche gaben einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag unterschiedlicher Lehrberufe. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, einzelne Berufe direkt auszuprobieren und so ein Gefühl für die handwerklichen und technischen Tätigkeiten zu bekommen. Auch die Eltern konnten sich mit Verantwortlichen des Unternehmens austauschen, offene Fragen klären und sich umfassend über die Zukunftsperspektiven ihrer Kinder informieren.

Pankl präsentierte dabei die gesamte Bandbreite an Ausbildungswegen, die sowohl Technik als auch Verwaltung umfassen. Gefragt sind Fachkräfte in folgenden Berufen:

  • Zerspanungstechnik
  • Mechatronik
  • Betriebslogistik
  • Werkstofftechnik
  • IT Systemtechnik
  • Bürokauffrau/-mann
  • Koch

Top-Ausbildung in der Pankl Talente-Schmiede

Die neue Pankl Academy zeigt das Engagement des Unternehmens im Bereich der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter:innen. Das hochmoderne Gebäude bietet auf mehr als 1.000 m² den perfekten Rahmen für die persönliche und fachliche Weiterentwicklung. Ausgestattet mit modernsten Maschinen und vielfältigen Workshop-Möglichkeiten ist die Academy nicht nur eine Lehrwerkstatt, sondern eine echte Talenteschmiede. Zusätzlich wird durch ein umfassendes Angebot an Förderunterricht und gezielten Nachhilfen sichergestellt, dass jeder einzelne Lehrling optimal gefördert wird und sein volles Potenzial entfalten kann.

Die Bewerbung für das nächste Lehrjahr ist bereits möglich. Mehr Infos dazu findet ihr auf pankl.com/lehre.

Pankl Academy öffnet erstmals ihre Türen: Tag der offenen Lehrwerkstatt am 14.11.2025

Am 14.11.2025 öffnet Pankl Racing Systems bereits zum vierten Mal die Türen zu ihrer Lehrwerkstatt – heuer erstmalig in der neuen Pankl Academy am Standort Kapfenberg. Im Zeitraum von 12 Uhr bis 18 Uhr können sich Jugendliche mit ihren Eltern über die unterschiedlichen Lehrberufe und Karrieremöglichkeiten bei Pankl informieren.

Im gesamten Gebäude werden verschiedene Stationen angeboten, um einen bestmöglichen Blick in die Welt des Motorsports und der Sportwagenindustrie zu werfen. Die Besucher*innen haben die Möglichkeit, unterschiedliche Berufe selbst auszuprobieren, sich mit den Lehrlingsausbilder:innen der unterschiedlichen Lehrberufe auszutauschen aber auch mit den aktuellen Pankl-Lehrlingen zu sprechen. Aber auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz: Unsere Koch-Lehrlinge werden die Besucher*innen mit frisch zubereiteten Speisen verköstigen.

Tag der offenen Lehrwerkstatt

Finde deinen Traumjob und starte eine Karriere mit Lehre

Da Pankl viele verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten anbietet, ist für jede:n ein passender Beruf dabei! Durch Ausprobieren kannst du herausfinden, was dir Spaß macht und wo deine Stärken liegen. Mit einer Lehre bei Pankl bekommst du nicht nur praktisches Wissen, sondern auch echte Chancen für deine Zukunft. So entdeckst du vielleicht sogar deinen Traumjob.

Hier sind alle Lehrberufe, die Pankl anbietet:

  • Zerspanungstechnik
  • Werkstofftechnik
  • Betriebslogistik
  • Informationstechnologie – Systemtechnik
  • Appentwicklung – Coding
  • Koch/Köchin
  • Bürokauffrau/-mann
  • Mechatronik

Warum eine Lehre bei Pankl?

Pankl ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von innovativen Komponenten für die Motorsport-, Luftfahrt- und Sportwagenindustrie. Besonders bekannt sind die einzigartigen Präzisionsteile und Antriebssysteme, die selbst unter extremen Konditionen höchste Performance abliefern. Pankl steht für moderne Technologien, Schnelligkeit und Qualität. Um diese Ziele zu erreichen, setzt der obersteirische Weltmarktführer seit Beginn der Unternehmensgeschichte auf top ausgebildete Mitarbeiter:innen – und bildet deshalb seit vielen Jahren selbst Lehrlinge in unterschiedlichen Lehrberufen aus. Wenn du nach einer fundierten und zukunftsorientierten Lehre suchst, bist du hier genau richtig.

Pankl Academy: Modernes Ausbildungszentrum in der Obersteiermark

Im September 2025 sind erstmals die neuen Lehrlinge in der neuen Pankl Academy gestartet. Der über 1.000 m² große Ausbildungscampus bietet neben der modernen Lehrwerkstatt viel Platz für Maschinen, Schulungsräume und Büros. Interesse geweckt? Dann komm am 14.11. zum Tag der offenen Lehrwerkstatt. Anmeldung unter pankl.com/lehre.

Adresse: High-Tech-Park 1, 8605 Kapfenberg

Pankl Racing Systems als Partnerbetrieb des Österreichischen Bundesheeres ausgezeichnet

Partnerschaften zwischen Unternehmen und dem Österreichischen Bundesheer dienen dazu, die Sicherheit des Landes zu stärken und Know-how zu transferieren. Erst kürzlich hat Pankl Racing Systems die Auszeichnung „Partner des Bundesheeres” erhalten. Dabei wurde die Partnerschaft zwischen Pankl Racing Systems und dem Überwachungsgeschwader in Zeltweg besonders gewürdigt. Diese Auszeichnung ist eine Bestätigung für unser Engagement und unsere Expertise im Bereich der Luftfahrt.

Effizienz und Sicherheit in der Luftfahrt

Seit vielen Jahren beliefert Pankl Racing Systems namhafte Kunden aus dem Luftfahrtbereich. Dabei steht vor allem die Sicherheit an oberster Stelle. Die Partnerschaft mit dem Bundesheer – allen voran mit dem Überwachungsgeschwader in Zeltweg – zeigt uns als Hersteller auf, was tatsächlich benötigt wird. Durch den direkten Austausch mit den Technikern und Piloten erhalten wir wertvolles Feedback zu unseren hochpräzisen Komponenten. Mit ihrer Erfahrung bei der Verwendung unserer Teile kann auch mehr über das Thema der Langlebigkeit unter realen Einsatzbedingungen gelernt werden. Dies ist für unsere kontinuierliche Produktentwicklung von unschätzbarem Wert und hilft uns, unsere Lösungen ständig zu optimieren. Das Bundesheer profitiert im Gegenzug von unserem spezialisierten Wissen in der Entwicklung und Fertigung von Hochleistungskomponenten, was die Wartung und Einsatzbereitschaft ihrer Luftfahrzeuge maßgeblich unterstützt.

„Als Kommandant des Überwachungsgeschwaders freut es mich, dass mit der Pankl Racing Systems AG, die im Hochtechnologiebereich unter anderem auch für die Luftfahrtindustrie Komponenten bereitstellen, ein weiterer Partner für das Bundesheer gewonnen werden konnte. Durch diese Partnerschaft kann das gegenseitige Verständnis im Rahmen der „Umfassenden Landesverteidigung“ weiter gefördert werden“, so Oberst Mag. (FH) Roland Miedler, MA, Kommandant des Überwachungsgeschwaders des Österreichischen Bundesheeres, über die Partnerschaft mit Pankl.

„Diese Partnerschaft ist ein Paradebeispiel dafür, wie Industrie und öffentliche Hand gemeinsam an der Sicherheit und technologischen Weiterentwicklung unseres Landes arbeiten können“, so Wolfgang Plasser, CEO bei Pankl Racing Systems. „Wir freuen uns darauf, diese erfolgreiche Zusammenarbeit in Zukunft weiter zu vertiefen und so einen wichtigen Beitrag zur heimischen Sicherheitsarchitektur zu leisten.“

Technologische Kompetenz in der Region

Pankl Racing Systems ist nicht nur ein weltweit anerkannter Technologiepartner, sondern auch ein tief in der Steiermark verwurzeltes Unternehmen. Diese Kompetenzen, insbesondere in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Materialwissenschaften und Luftfahrttechnik, ermöglichen es uns, das Überwachungsgeschwader in Zeltweg, das sich in unserer direkten Nachbarschaft befindet, optimal bei anspruchsvollen Herausforderungen zu unterstützen. Die geographische Nähe fördert dabei eine besonders enge und direkte Zusammenarbeit. Dies schafft nicht nur eine starke lokale Partnerschaft, sondern trägt auch maßgeblich zur Stärkung des regionalen Technologiestandortes bei und unterstreicht die Bedeutung unserer steirischen Industrie für das Bundesheer.

Technik hautnah erleben: Berufserlebnistag Technik bei Krenhof

Wie funktioniert eigentlich eine High-Tech-Schmiede? Was macht eine Werkzeugbautechnikerin den ganzen Tag? Und wie sieht die Ausbildung in einem international vernetzten Industrieunternehmen aus? Diese und viele weitere Fragen konnten rund 60 Schüler:innen bei Krenhof im Rahmen des Berufserlebnistags Technik hautnah beantworten.

Starke Partnerschaft für regionale Perspektiven

Seit vielen Jahren ist Krenhof Teil des Vereins „Ausbildungsverbund – ABV mein Job“ – einem Netzwerk, das unter anderem auch die Zusammenarbeit zwischen regionalen Unternehmen und den Mittelschulen der Lipizzanerheimat fördert. Ziel ist es, jungen Menschen schon frühzeitig Einblicke in technische Berufe zu geben und dabei auch Eltern und Lehrpersonen in den Berufsorientierungsprozess einzubinden.

Theorie trifft Praxis

Der Berufserlebnistag steht ganz im Zeichen des Mitmachens: Schülerinnen und Schüler schnuppern in technische Lehrberufe hinein, sprechen mit Lehrlingen und Ausbilder:innen, lernen Werkzeuge kennen und können selbst aktiv werden. Der Austausch findet nicht nur am Berufserlebnistag statt – das Projekt ist auch im Unterricht verankert und verfolgt einen ganzheitlichen, praxisnahen Ansatz.

Karrieren bei Krenhof zum Anfassen – auch für Eltern

Neben den Jugendlichen nutzten auch rund 15 interessierte Eltern die Möglichkeit, mit den Krenhof-Lehrlingsausbildnern ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es nicht nur um Lehrberufe wie Werkzeugbautechniker:in, Elektriker:in oder Maschinenbautechniker:in, sondern auch um Perspektiven: Denn was viele in der Region vielleicht nicht wissen – Krenhof hat sich längst zu einem modernen High-Tech-Schmiedebetrieb entwickelt. Als Teil der Pankl-Gruppe eröffnen sich zusätzlich internationale Entwicklungsmöglichkeiten für alle, die über den Tellerrand hinausblicken wollen.

Technisches Interesse fördern – Rollenbilder hinterfragen

Ein besonderes Anliegen des Projekts ist es, geschlechterspezifische Rollenbilder aufzubrechen und sowohl Mädchen als auch Burschen für technische Ausbildungswege zu begeistern. Durch eine strukturierte Planung und Evaluation stellt das Projekt sicher, dass alle Beteiligten – Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte – nachhaltig von der Initiative profitieren.

Was G’scheids glernt

Der Berufserlebnistag bei Krenhof war ein voller Erfolg – für die Jugendlichen, ihre Eltern und für alle im Unternehmen. Es wurde nicht nur viel ausprobiert, gefragt und erklärt, sondern auch: viel gelernt. Denn wenn junge Menschen verstehen, welche spannenden Möglichkeiten eine Lehre in der Region bietet, ist der erste Schritt Richtung beruflicher Zukunft bereits getan.

Das LFI-Projekt „Berufserlebnistag Technik 2025“ mit Mittelschulen und Technologiebetrieben aus der Lipizzanerheimat wird vom Verein Wirtschaftsoffensive und der Abteilung Bildung und Gesellschaft des Landes Steiermark unterstützt.

Drive to Survive – Additive Manufacturing im Motorsport

Die Formel-1-Saison ist bereits in vollem Gange, und mit ihr wächst auch das Interesse an der neuesten Staffel von Netflix‘ „Drive to Survive“. Doch was viele Fans nicht wissen: Additive Manufacturing hat mittlerweile Einzug in die Königsklasse des Motorsports gehalten. Was vor zehn Jahren noch undenkbar war, ist heute Standard auf den Rennstrecken der Welt.

Additive Manufacturing in der Formel 1

Die additive Fertigung hat einige Zeit gebraucht, um sich im Hochleistungsmotorsport zu etablieren. Die COVID-Pandemie, Regulation Freezes und Cost Caps haben zunächst den Fortschritt ausgebremst. Der Motorsport stellt höchste Qualitätsansprüche, Ausfälle durch Materialversagen oder Fahrzeuge, die nicht ins Ziel bei einem Rennen kommen, sind nahezu ausgeschlossen. Die Entwicklung der additiven Fertigung hat entscheidend dazu beigetragen, diese Standards zu erfüllen.

Pankl hat über Jahre hinweg intensiv in den Ausbau und die Forschung und Entwicklung investiert, insbesondere im Bereich des Leichtbaus. Heute kommen additiv gefertigte Bauteile in vielen Bereichen der Formel 1 zum Einsatz. Besonders im Bereich der Aerodynamik sind additiv gefertigte Flügelkonstruktionen eine bevorzugte Lösung, da sie schnell modifiziert und an die neuesten Entwicklungen angepasst werden können. Doch auch hydraulische Komponenten und Motorteile profitieren von der Technologie, insbesondere durch Gewichtsersparnis und optimierte Strömungseigenschaften.

Sorgt für die Sicherheit: Der Überrollbügel

Ein sehr wichtig additiv gefertigtes Bauteil ist der Roll Hoop, der Überrollbügel eines Formel-1-Autos. Dieses sicherheitskritische Teil sitzt oberhalb des Fahrers, am höchsten Punkt des Fahrzeugs und übernimmt zwei essenzielle Aufgaben. Zum einen definiert es den Lufteinlass für den Motor, zum anderen schützt es den Fahrer im Falle eines Unfalls, insbesondere bei einem Überschlag. Entscheidend für die Schutzwirkung ist, dass der Helm des Fahrers stets unter einer festgelegten Sicherheitslinie bleibt – einer imaginären Verbindung zwischen der vorderen Halo-Befestigung und einem definierten Punkt am Fahrzeugheck.

Dank additiver Fertigung können Überrollbügel mit komplexen, hochoptimierten Strukturen gefertigt werden, die maximale Stabilität bei minimalem Gewicht bieten. Der Einsatz von Carbonstrukturen und Titanbauteilen sorgt für eine ideale Kombination aus Festigkeit und Leichtbau. Zudem ermöglicht der 3D-Druck eine schnelle Anpassung an neue Designanforderungen und aerodynamische Optimierungen. Die Entwicklung erfolgt parallel zum Chassis-Design und durchläuft mehrere Iterationen, um höchste Sicherheits- und Leistungsanforderungen zu erfüllen.

Additive Fertigung: Schlüsseltechnologie der Zukunft?

Pankl beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren mit der additiven Fertigung. „Wir sehen diese Technologie als zukunftsweisend, jedoch nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu konventionellen Fertigungsmethoden. Unsere Strategie besteht darin, die additive Fertigung gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen bringt“, so Stefan Seidel, CTO Pankl Racing Systems AG.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg dieser Technologie liegt in der durchgängigen Qualitätssicherung. Pankl arbeitet eng mit Partnern wie EOS oder voestalpine Böhler Edelstahl zusammen, um neue Pulver zu entwickeln und deren Qualität, Konsistenz und Eigenschaften zu optimieren. Zudem wurde vor Jahren in die Hot Isostatic Pressing (HIP) investiert, eine Technologie, die die Ermüdungseigenschaften von Bauteilen signifikant verbessert und damit für noch höhere Sicherheit sorgt.

„Durch unsere geschlossene Wertschöpfungskette – von der Pulverentwicklung über die Fertigung bis hin zur Endkontrolle – schaffen wir es, die additive Fertigung in neue Anwendungen zu bringen und die Performance von Rennsportkomponenten auf ein neues Level zu heben“, so Seidel.

Entwicklung für die Zukunft: Pankl Turbosystems als Partner im EU-Projekt H2UpScale

Wasserstoff wird von vielen als vielversprechende Antriebsart gesehen. Vor allem in den Bereichen Marine, On- und Offroad-Heavy-Duty-Transport sowie kommerzielle Luftfahrt wird weiterhin intensiv an Lösungen geforscht. Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts H2UpScale konzentriert sich Pankl Turbosystems gemeinsam mit elf weiteren Partnern, darunter zwei Hochschulen und drei Anwendern auf sogenannte Balance-of-Plant-(BoP)-Komponenten. Das Ziel ist es, nachhaltige und leistungsstarke Lösungen für den Heavy-Duty-Bereich zu finden.

Wasserstoff als Schlüsseltechnologie

Wasserstoff-Brennstoffzellen bieten enorme Potenziale im „Heavy-Duty-Bereich“. Sie erzeugen Elektrizität aus Luft und Wasserstoff und sind in zahlreichen Anwendungen einsetzbar – von Schiffen über Lastkraftwagen bis hin zu Passagierflugzeugen. Doch damit diese Technologie ihre volle Wirkung entfalten kann, bedarf es Leistungssteigerungen. Aktuell sind Brennstoffzellen auf eine Leistung von 100 bis 200 kW ausgelegt. Bei diesem EU-Projekt soll die Leistung einer Brennstoffzelle auf mindestens 250 kW erhöht werden.

Unser Fokus: Balance-of-Plant-Komponenten

Im Projekt liegt unser Schwerpunkt auf den sogenannten Balance-of-Plant-Komponenten – also den Nebenaggregaten, die das Herzstück der Brennstoffzelle, den Stack, ergänzen. Pankl Turbosystems ist dabei für die Entwicklung eines elektrischen Verdichters verantwortlich, der die leistungsstarke Brennstoffzelle effizient mit Luft versorgt.

Innovative Ansätze für mehr Effizienz

Um die Brennstoffzelle für die tatsächliche Anwendung im Heavy-Duty-Bereich fit zu machen, sind uns folgende Ansätze im Projekt besonders wichtig:

  • Skalierbarkeit und Modularität: Unsere Konzepte ermöglichen es künftig, mehrere Module parallel zu schalten und so die Leistung flexibel bis zu mehreren Megawatt zu erhöhen.
  • Dauerhaltbarkeit: Mit einem Ziel weit über von 25.000 Betriebsstunden schaffen wir Lösungen, die langfristig zuverlässig sind.
  • Effizienz- und Leistungssteigerung: Wir entwickeln neue Antriebskonzepte für elektrische Verdichter, um den Verbrauch der Nebenaggregate zu senken.

H2UpScale: Von der Forschung in die Praxis

Pankl Turbosystems ist nicht nur in der Forschung aktiv, sondern stellt auch sicher, dass die entwickelten Technologien praxistauglich sind. Unsere Komponenten werden umfassend getestet – von der Subsystemebene bis hin zum Gesamtsystem des Konsortiums. Prototypen werden sowohl intern als auch extern erprobt, um höchste Qualität zu gewährleisten.

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Das EU-Projekt H2UpScale vereint die Expertise von zwölf Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Diese Zusammenarbeit ermöglicht nicht nur technologische Innovationen, sondern fördert auch den Wissenstransfer zwischen Universitäten und Industrieunternehmen. Ziel ist es, Produkte mit Zukunftspotenzial zu schaffen, die Europa in der Wasserstofftechnologie voranbringen.

Mit Turbosystems in die Zukunft: Brennstoffzellen als Schlüsseltechnologie

Die Mobilitätswende hin zu emissionsfreien Lösungen ist ein zentraler Bestandteil der aktuellen Diskussionen um nachhaltige Transport- und Energiekonzepte. Themen wie der schrittweise Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor oder die Entwicklung klimaeffizienter Flugzeuge unterstreichen die Bedeutung dieser Transformation. Pankl Turbosystems gestaltet diese Zukunft aktiv mit und bietet Lösungen sowohl für Brennstoffzellen-Anwendungen als auch für innovative Verbrennungsmotoren, beispielsweise auf Basis von Wasserstoff. Gemeinsam mit dem Linz Center of Mechatronics (LCM) arbeitet Pankl an leistungsfähigen E-Antrieben der Luftversorgungssysteme von Brennstoffzellen und elektrischen Turboladern. Diese Technologie soll dazu beitragen, klimaneutrale bzw. klimaschonende Antriebssysteme weiter voranzubringen. Die Zusammenarbeit wurde mit dem OVE Innovation Award ausgezeichnet und verdeutlicht, wie Forschung und Industrie gemeinsam wegweisende Lösungen realisieren können.

Emissionsfreie Mobilität: Zukunft mit High-End-Technologie

Pankl Turbosystems arbeitet seit Jahren an fortschrittlichen Aufladesystemen für die Antriebe der Zukunft. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Luftzuführungssystem. Mit modernster Technologie kombiniert es maßgeschneiderte Kompressor- und Expansionsstufen mit hocheffizienten Luftlagern. Das Ergebnis: eine optimierte Luftversorgung, die auch unter extremen Bedingungen zuverlässig funktioniert.

Wie funktioniert das genau? Ein speziell entwickelter Hochgeschwindigkeitsmotor sorgt dafür, dass höchste Effizienz und Leistung auf kleinstem Raum realisiert werden können. In Zusammenarbeit mit der LCM-Software wurden tausende Varianten simuliert und verbessert. Das Ergebnis: Ein Elektromotor mit einem Wirkungsgrad von 97 Prozent, der nahezu emissionsfrei arbeitet.

Technologieoffenheit als Schlüssel

Die Vielseitigkeit der Technologien zeigt sich in den unterschiedlichen Anwendungen:

  • FCAS wird insbesondere für Sonderanwendungen wie die Luftfahrt entwickelt. Diese Nischenanwendung erfordert besonders zuverlässige und effiziente Lösungen, die auch unter extremen Bedingungen funktionieren.
  • EAT hingegen kommt in hoch anspruchsvollen Verbrennungsmotoren zum Einsatz, etwa in den Bereichen Energie, Verteidigung und Automotive. Besonders im Zusammenspiel mit Wasserstoff als Kraftstoff zeigt diese Technologie ihr Potenzial, da sie hohe Effizienz und Agilität kombiniert.

Diese antriebsneutralen Technologien begegnen den Herausforderungen moderner Mobilität und bieten Lösungen, die unabhängig von der Antriebsart funktionieren.

Vision 2035: Mittelstreckenflüge mit Brennstoffzellen

Brennstoffzellen werden für die Mobilität immer wichtiger. Vor allem in der Luftfahrt könnten sie den notwendigen technologischen Durchbruch bringen. Pankl Turbosystems treibt diese Entwicklung konsequent voran – nicht zuletzt durch Projekte wie das innovative Luftversorgungssystem für Stratosphärenflüge. Mehr dazu hier.

Bis 2035 sollen Mittelstreckenflüge mit Brennstoffzellen Realität werden. Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, fließen bereits jetzt beträchtliche Fördermittel in die Forschung. Wie alle innovativen Technologien wird auch das FCAS-Projekt intensiv getestet. Von ersten Prototypen über die Anwendung beim Kunden bis hin zur Kleinserienfertigung werden alle Systeme optimiert, um auch unter realen Bedingungen zuverlässig zu funktionieren. Aus heutiger Sicht rechnet Pankl damit, dass FCAS für Brennstoffzellensysteme in etwa zwei bis drei Jahren serienreif sein könnten – immer abhängig von der Kundennachfrage und den Anforderungen des Marktes.

OVE Innovation Award: Anerkennung für Nachhaltigkeit für Pankl Turbosystems

Mit dem OVE Innovation Award wurde Pankl Turbosystems für seine technologische Innovationskraft ausgezeichnet. Dabei geht es nicht nur um technische Exzellenz. Der Preis würdigt auch den Beitrag des Unternehmens zur nachhaltigen Mobilität. „Reichweite ist immer eine Frage der Effizienz. Mit dem FCAS-Projekt haben wir die Grenzen des Möglichen ein Stück weiter verschoben“, erklärt Gerhard Krachler, Geschäftsführer bei Pankl Turbosystems.

Brennstoffzellen: Hoffnungsträger für eine grüne Zukunft

Wasserstoff als Kraftstoff könnte die Zukunft der Mobilität revolutionieren. Wie flexibel diese Technologie ist, zeigen Projekte wie SkalTABs, ein Baukastensystem für Nutzfahrzeuge. Für die Luftfahrt bedeutet dies, dass emissionsfreies Fliegen kein Traum bleiben muss, sondern schon bald Realität werden könnte.